idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
10.03.2008 11:50

"Einfache" Mitarbeiter optimieren ERP-Systeme - geht das? Das geht!

Frank Seiß Öffentlichkeitsarbeit
ISF München - Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V.

    Handreichung des ISF München zur "Work Based Usability" erschienen

    Man kommt heute einfach nicht mehr ohne sie aus. Aber von ihren Fallstricken weiß wohl jeder ein Lied zu singen, der mit ihnen arbeitet oder gar an ihrer Einführung beteiligt ist. Die Rede ist von ERP-Systemen, von SAP R/3, Baan und wie sie alle heißen. Ein neues Buch aus dem ISF München erzählt exemplarische Geschichten aus Unternehmen, Geschichten von typischen praktischen Problemen im Umgang mit ERP-Systemen. Und es bietet Inspiration für die Praxis: Es beschreibt einen wissenschaftlich unterstützten, praktisch erprobten Optimierungsprozess in einem mittelständischen Betrieb. Das Besondere daran: Gestaltet wurde dieser Prozess "von unten", von den Anwendern des Systems in der Produktion, in Fertigung, Arbeitsvorbereitung und Wareneingang. Denn sie wissen aus ihrer alltäglichen Arbeit, wo es hakt und wie man damit zurechtkommt. Sie sind die Experten für Work Based Usability.

    Die Arbeitssoziologen Dr. Sabine Pfeiffer, Tobias Ritter und Eric Treske haben diese "Handreichung" im Zusammenhang des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Die Integration von unten - Eine neue Herausforderung für die industrielle Produktion" (INTEGRUNT) erstellt, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert, vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut und vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung - ISF München durchgeführt wurde. Das Konzept der "Work Based Usability" konnte in dem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen Lti Drives in Zusammenarbeit mit dem ISF praktisch umgesetzt werden.

    Alle Stationen des Optimierungsweges zeichnet das Buch "Work Based Usability" in professionell gestalteter, benutzerfreundlicher Form nach: von der sozialwissenschaftlichen Ist-Analyse über die Bildung der Projektgruppen und die entwickelten Methoden des selbstgesteuerten Lernens bis zur nachhaltigen Sicherung der Projektergebnisse. Baanies, BOPTies und Infonauten, Twins und Tracking, meinERP, DeskTOPing und INFOportal - eine ganze Palette innvovativer Gestaltungsideen wird vorgestellt. Ein Materialteil enthält Muster für Einladungsschreiben, Lernbögen, Diagramme und anderes mehr.

    Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim ISF München zu beziehen: Sabine Pfeiffer, Tobias Ritter, Eric Treske (2008): Work Based Usability. Produktionsmitarbeiter gestalten ERP-Systeme "von unten" - Eine Handreichung. ISF München. 150 Seiten, Ladenpreis 15 €. ISBN 978-3-938468-06-7.

    Das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung - ISF München e.V. ist ein unabhängiges, seit 1965 bestehendes Sozialforschungsinstitut mit gut 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und spielt eine führende Rolle auf den Gebieten der Arbeits- und Industriesoziologie.

    Kontakt: Frank Seiß, Öffentlichkeitsarbeit am ISF München, Tel. 089/272921-78, frank.seiss@isf-muenchen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.integrunt.de Das Projekt Integrunt
    http://www.isf-muenchen.de Das ISF München


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Maschinenbau, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).