Neues Zentrum für Demenzforschung in Bonn
HANNOVER. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute grünes Licht für die Gründung eines "Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen" in Bonn gegeben. Das neue Zentrum wird eng vernetzt mit externen Partnern zusammenarbeiten.
Zu den von einer wissenschaftlichen Kommission ausgewählten Partnern gehört auch die Georg-August-Universität Göttingen in Kooperation mit den Göttinger biomedizinischen Max-Planck-Instituten.
Forschungsschwerpunkte sind Ursachen, Prävention, Früherkennung und Therapien bei schweren neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson. Dazu wird die neurowissenschaftliche Forschung künftig bundesweit gebündelt und gestärkt.
Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, gratulierte den Göttinger Forschern zu ihrer Beteiligung an dem neuen Forschungszentrum. "Die Demenzerkrankungen stellen uns gesellschaftspolitisch und volkswirtschaftlich vor große Herausforderungen. Es ist dringend notwendig, die besten Ärzte und Forscher bundesweit zu vernetzen und zu fördern. Auch wenn Göttingen, das im Wettbewerb bis unter die letzten Bewerber kam, nicht den Zuschlag für das Zentrum erhalten hat, zeigt das Ergebnis doch die wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Bedeutung des Standorts Göttingen", sagte Stratmann.
Das neue Zentrum soll als Einrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft entstehen und wird gemeinsam mit den Partnern eine Förderung von jährlich 50 bis 60 Millionen Euro vom Bund erhalten. Weitere Partner-Institute befinden sich in Magdeburg, Greifswald und Rostock, Dresden, München, Tübingen und Witten/Herdecke.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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