Gründungskommission: "Überzeugender Vorschlag" der Uni Witten/Herdecke
Die Universität Witten/Herdecke gehört zu den Partnerstandorten des neuen "Deutschen Zentrums für die Erforschung Neurodegenerativer Erkrankungen" (DZNE). Wie Bundesforschungsministerin Annette Schavan heute in Berlin sagte, wird das Kernzentrum künftig in Bonn angesiedelt - unter Einbindung des Universitätsklinikums Bonn, der Forschungseinrichtung CAESAR, des Max-Planck-Instituts für Alternsforschung in Köln und der neurowissenschaftlichen Forschung des Helmholtz-Forschungszentrums Jülich. "Wir stärken die exzellente neurowissenschaftliche Forschung in Deutschland und stellen für das Kernzentrum und die Partnereinrichtungen Mittel in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung", so Frau Schavan weiter.
In der Begründung, Witten in den nationalen Demenzforschungsverbund mit einzubeziehen heißt es: "Die Gründungskommission misst den Aspekten von Pflege, Versorgung sowie Themen einer alternden Gesellschaft eine besonders große Bedeutung zu. Auf diesem Sektor hat der Standort Witten einen überzeugenden Vorschlag unterbreitet." Die Wittener Fakultät für Medizin zählt zu ihren Schwerpunkten die Versorgungsforschung. Unter dem Dach der Fakultät wurde vor mehr als zehn Jahren von Prof. Christel Bienstein, der heutigen Leiterin, das Institut für Pflegewissenschaft gegründet. Der Dekan PD Dr. Martin Butzlaff sieht die Entscheidung für Witten als eine Würdigung des Profils seiner Fakultät: "Die Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen sind eine Folge des demografischen Wandels. Mit unserer Kombination aus hervorragenden Klinischen Einrichtungen, mit einer Vielzahl von ambulanten Praxen und einem bestens vernetzten Institut für Pflegewissenschaft ist die Fakultät für Medizin sehr gut für die gesellschaftlichen Probleme und für die wissenschaftlichen Fragestellungen gerüstet, die dieser Wandel mit sich bringt."
Kontakt:
PD Dr. Martin Butzlaff, 02302/926-714
Prof. Christel Bienstein, 02302/926-356
http://www.uni-wh.de/medizin/index.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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