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13.03.2008 13:13

Mehr als "N8chtschicht" oder "Affentheater": RUB-Studierende erstellen Kabarettführer fürs Ruhrgebiet

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Mehr als "N8chtschicht" oder "Affentheater"
    Eine satirische Reise durch das Revier
    RUB-Studierende erstellen "Kabarett im Ruhrgebiet"

    Einen wahren Boom erlebt derzeit das Kabarett im Ruhrgebiet. Herbert Knebel mit seinem "Affentheater" oder Fritz Eckenga mit seinem "Rocktheater N8chtschicht" zum Beispiel erreichen ein breites Publikum - auf der Bühne und auch im Fernsehen. Neben den Etablierten gibt es heute zahlreiche Nachwuchskabarettisten im Ruhrgebiet. Eine Übersicht mit dem Titel "Kabarett im Ruhrgebiet. Ein Führer für Leser" haben Studierende der Ruhr-Universität Bochum unter Anleitung von Dr. Joachim Wittkowski (Germanistisches Institut) erstellt. Das Heft informiert in bio-bibliographischen Essays über die wichtigsten Autoren und Ensembles. Es liegt in zahlreichen Bibliotheken im Revier aus.

    Kabarett-Boom

    Beginnend mit Jürgen von Manger und mehr noch seit den achtziger Jahren bietet das Ruhrgebiet eine bunte Szene an kabarettistischer Unterhaltung. Zuletzt hat sich das Ruhrgebiet als Literaturregion etabliert und erlebt derzeit einen wahren Kabarettboom. Mal artistisch, mal literarisch, hier politisch und dort komödiantisch - so unterhalten Künstler wie "Else Stratmann", "Herbert Knebel", "Rocktheater N8chtschicht", "Dr. Stratmann" und bis vor kurzem "Die Missfits" und treffen damit auf großes Publikumsinteresse. Ein Indiz dafür ist nicht zuletzt der seit 1997 verliehene Kabarettpreis "Tegtmeiers Erben". Der jetzt erschienene Kabarettführer stellt diese bunte Szene vor; unter anderem mit Werksverzeichnissen zu jedem Autor.

    Bibliotheken als Absatzmarkt

    Zahlreiche Stadtbibliotheken des Ruhrgebiets (Essen, Duisburg, Oberhausen, Witten, Herne, Gelsenkirchen, Hattingen, Bochum u. a. m.) sowie haben das Heft bestellt und unterstützten somit ebenso den Druck wie der Verlag Henselowsky Boschmann.

    Berufsorientierte Übung

    Für Wittkowskis Studierende war die Arbeit am Kabarettführer eine willkommene Übung in fachlicher Recherche einerseits und adressatenorientiertem Schreiben andererseits. Sie lernten bibliothekarisch und journalistisch zu recherchieren sowie in hohem Maße flexibel und verlässlich zu arbeiten - Fähigkeiten, die im Berufsalltag eines Germanisten unverzichtbar sind.

    Weitere Informationen

    Dr. Joachim Wittkowski, Germanistisches Institut der RUB, Tel.: 0234/32-25094, E-Mail: Joachim.Wittkowski@rub.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Kunst / Design, Musik / Theater, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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