Maximaler Komfort auf minimalem Wohnraum: Dieser Herausforderungen haben sich Studierende der Architektur an der Hochschule Biberach gestellt. Die entstandenen Minimalräume raum.27 sind ab März auf der Landesgartenschau Neu-Ulm (25. April bis 5. Oktober 08) zu besichtigen. Doch das Experiment der Hochschule Biberach ist damit noch nicht zu Ende: Gesucht werden jetzt Bewohner, die ausprobieren wollen, wie gut man auf 7 Quadratmetern leben kann - und ihre Erfahrungen in einem Bericht zusammenfassen.
Die drei unterschiedlichen Umsetzungen des raum.27 setzen sich mit der Fragestellung auseinander, wie reduziert ein Raumangebot sein kann - und wie es gestalterisch umgesetzt werden muss, damit der Bewohner sich wohlfühlt. Studenten der Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik entwickelten, planten und bauten drei Minimalräume. Bei allen Kuben beträgt das Außenmaß 3 x 3 x 3 Meter. Die Prototypen zeigen, wie intelligente und überraschende Konstruktionsideen, vorwiegend aus dem Baumaterial Holz, das Leben auf engstem Raum ermöglichen, ohne dabei auf den gewohnten Lebensstandard hinsichtlich Ausstattung, Medien, Wärmeschutz, Heizung etc. zu verzichten.
Diese Entwurfsleistung im Bereich Experimentelles Bauen wurde vom Institut für Konstruktion und Bautechnologie (Prof. Matthias Loebermann) betreut. Das Institut ist bekannt für zahlreiche Projekte dieser Art, etwa den Pavillon anlässlich der Nordischen SKI-WM 05 in Oberstdorf aus Europaletten.
Wer sich für das Wohn-Experiment während der Landesgartenschau in Neu-Ulm interessiert, findet weitere Informationen im Internet; Bewerbungsschluss ist der 28. März 08.
http://www.hochschule-biberach.de
Plakat zum Projekt raum.27 der Hochschule Biberach: Bewohner für experimentelle Minimalräume gesucht
Quelle: Foto: HBC
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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