Hochschule für Jüdische Studien feiert am 4. April 2008 die Grundsteinlegung ihres Neubaus in der Heidelberger Altstadt
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg begeht am 4.April 2008 die Grundsteinlegung ihres Neubaus in der Landfriedstraße in Heidelberg
Die Grundsteinlegung wird von Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg vorgenommen. An der Feierlichkeit werden prominente Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft teilnehmen.
Der Neubau der Hochschule stellt einen Meilenstein für die jüdische und die akademische Gemeinschaft in Deutschland dar. Er steht für die geistige und architektonische Weiterentwicklung der Hochschule als europäisches Kompetenzzentrum für Jüdische Studien. Durch den Neubau werden erstmals alle Bereiche von Lehre und Forschung wie Hörsäle, Bibliothek, Rektorat, Verwaltung sowie die koschere Mensa und das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland unter ein Dach gebracht. Im Zusammenspiel mit dem älteren Sandsteingebäude aus der Gründerzeit auf demselben Grundstück entsteht ein innovatives und ansprechendes Ensemble aus Alt und Neu. Der Neubau ist als einfaches Stahlbetonskelett mit aussteifendem Kern und transparenter, gläserner Vorhangfassade konzipiert. Das Ensemble der historischen Bausubstanz und Moderne setzt die Idee der Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft architektonisch um.
Die 1979 gegründete Hochschule für Jüdische Studien präsentiert sich heute einerseits als Ort der
Tradition und des kulturellen Erbes sowie andererseits als moderne, weltoffene Institution des 21. Jahrhunderts.
Modell des Neubaus
Quelle: Foto: Maier und Partner, Heidelberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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