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26.03.2008 11:29

Verwandter einer Aminosäure im All entdeckt

Michael Frewin Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Max-Planck-Wissenschaftler finden Aminoacetonitril nahe dem galaktischen Zentrum

    Mit einer 30-Meter-Antenne in der spanischen Sierra Nevada und zwei Radioteleskop-Netzwerken in Frankreich und Australien haben Forscher des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie erstmals den nahen Verwandten einer Aminosäure aufgespürt: Aminoacetonitril. Das organische Molekül fand sich in der "Heimat der großen Moleküle", einer gigantischen Gaswolke nahe des galaktischen Zentrums im Sternbild Schütze (Astronomy & Astrophysics, im Druck).


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080325/


    Bilder

    Struktur des Aminoacetonitril (NH2CH2CN).
    Struktur des Aminoacetonitril (NH2CH2CN).
    Quelle: Sven Thorwirth, MPIfR

    Radioteleskope, mit denen die Entdeckung von Aminoacetonitril im Weltraum möglich wurde: das IRAM 30-Meter-Teleskop in Spanien ( links), das IRAM Plateau-de-Bure-Interferometer in Frankreich ( Mitte) sowie das Australia Telescope Compact Array ( rechts).
    Radioteleskope, mit denen die Entdeckung von Aminoacetonitril im Weltraum möglich wurde: das IRAM 30 ...
    Quelle: IRAM, ATNF


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Struktur des Aminoacetonitril (NH2CH2CN).


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    Radioteleskope, mit denen die Entdeckung von Aminoacetonitril im Weltraum möglich wurde: das IRAM 30-Meter-Teleskop in Spanien ( links), das IRAM Plateau-de-Bure-Interferometer in Frankreich ( Mitte) sowie das Australia Telescope Compact Array ( rechts).


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