3. April: Die israelische Psychologin Rivka Yahav stellt Ergebnisse ihrer Studie
zum Alltagsleben mit Bombenangriffen vor
Bombenangriffe gehören in Israel bereits seit Jahrzehnten zum Alltag. Ein fast "alltäglicher Terror", der bereits das Leben tausender unschuldiger Menschen zerstört hat. Wie geht eine Gesellschaft mit den damit verbundenen Traumata um? Wie können Leid und Trauer so bewältigt werden, dass ein "normales" gesellschaftliches Leben fortgeführt werden kann? Mit diesen Fragen hat sich die israelische Psychologin Rivka Yahav von der Universität Haifa wissenschaftlich beschäftigt. In einer Studie hat sie in den vergangenen Jahren über 1000 Menschen zu ihren Erlebnissen befragt. Am 3. April stellt sie Ergebnisse dieser Untersuchung in dem Vortrag "Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit der israelischen Gesellschaft angesichts eines Lebens im Schatten fortwährenden Terrors" vor. Die Veranstaltung findet um 17 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 5 in englischer Sprache statt.
Rivka Yahav ist zusammen mit ihrem Ehemann, dem Oberbürgermeister der Stadt Haifa Yona Yahav vom 1. bis 4. April in der Hansestadt zu Gast. Anlass ist das Benefizkonzert, das der Bundespräsident Horst Köhler zum 60. Geburtstag Israels in der Bremer Glocke veranstaltet. In diesem Rahmen besucht Rivka Yahav auch die Universität Bremen, um mit der Uni-Leitung über weitere Kooperationsaspekte zu diskutieren. Die Universität Bremen pflegt bereits seit über 20 Jahren intensive Austauschbeziehung zur Universität Haifa.
Weitere Informationen
Universität Bremen
International Office
Dr. Anne Renate Schönhagen
Tel.: 0421 218 60360
E-Mail schoenha@uni-bremen.de
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Psychologie, Recht
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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