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01.04.2008 11:32

Präsentation von FuE-Ergebnissen auf dem BAM-Stand auf der Aerospace 08 - Testing, Design, Manufacturing - 15. bis 17. April 2008 in München

Dr. Ulrike Rockland Pressestelle
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

    Die Wartung von Flugzeugen verursacht periodisch beträchtliche Kosten. Einsparungen können erzielt werden, wenn Wartungsmaßnahmen zielgerichtet geplant und die Wartungsintervalle beanspruchungsabhängig optimiert werden können. Diese Zielsetzung erfordert neben der vorhandenen Prüftechnik auch strukturintegrierte Sensorik, die zuverlässig das Strukturverhalten über lange Zeiträume erfassen kann. Eine innovative Methodik ist die Einbettung von optischen Sensorfasern in stark beanspruchten Strukturteilen, z. B. Rumpfabschnitte, Leitwerke oder Tragflächen.

    Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten wird die Integration von faseroptischen Dehnungssensoren vorangetrieben und schließlich werden diese für ihren zuverlässigen Einsatz validiert. So werden beispielsweise faseroptische Bragg-Gitter-Sensoren auf Oberflächen von Composite-Elementen und Aluminiumstrukturen des Flugzeugs appliziert.

    Zur Sicherstellung einer zuverlässigen Erfassung der Strukturveränderungen gehört die genaue Kenntnis der Dehnungsübertragungsfunktion der Sensoren nach Installation und betriebsmäßiger Beanspruchung (thermische Zyklen, Wechsellasten, ...).

    Hierzu werden in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) gemeinsam mit EADS Innovation Works (IW) Applikationsmethoden entwickelt und untersucht. Es werden diejenigen Fragen geklärt, die Einfluss auf das Dehnungsübertragungsverhalten zwischen Bauteil und Sensor - und damit auf die Zuverlässigkeit der Messaussage - haben. Diese Erkenntnisse dienen nicht nur einer verbesserten Wartung, sondern ermöglichen zugleich im gesamten Luftfahrtbereich die Optimierung der Werkstoffe und des konstruktiven Designs mit Hilfe dieser neuartigen und innovativen Sensortechnologie.

    Die BAM wird gemeinsam mit EADS diese Monitoring-Methode an einem Demonstrationsobjekt vorstellen.

    Auskünfte:
    Dr.-Ing. Wolfgang Habel
    Arbeitsgruppe "Faseroptische Sensorik"
    der Fachgruppe "VIII.1 Mess- und Prüftechnik, Sensorik"
    Telefon: +49 30 8104-1916 oder 030 8104-1919
    E-Mail: wolfgang.habel@bam.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Verkehr / Transport, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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