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04.04.2008 14:49

Roberta goes Europe

Dr. Janine Drexler Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

    Mädchen interessieren sich nicht für Naturwissenschaft und Technik - von wegen! Seit fünf Jahren arbeiten Schülerinnen in "Roberta-Kursen" mit Robotern. Jetzt wagt Roberta den Sprung nach Europa: Auf der Hannover-Messe (21. bis 25. April) bieten die Veranstalter einen Überblick über die neuen Zentren in mittlerweile sechs Staaten. Gleichzeitig können Jugendliche in der Halle 26, Stand F08 bei TectoYou eigene Programmiererfahrungen sammeln.

    Die Spannung steigt: Klappt es oder nicht? Markiert die Roboter-ameise den Weg zur Nahrung, und schafft sie es, den anderen Roboterameisen ein Signal zu senden, wie sie den Weg dorthin finden? Es klappt. Zielsicher bewegen sich die Roboter in Richtung Nahrungsquelle. Vor fünf Jahren startete am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin ein äußerst erfolgreiches Projekt: Roberta® - Mädchen erobern Roboter. Das Konzept ging auf: Die Mädchen sind begeistert. "Erfahrungen mit Kindern in Roboterkursen hatten gezeigt, dass Mädchen durch die Programmierung von Panzerfahrzeugen, Kampf- oder Fußballrobotern nicht angezogen werden", bestätigt Projektleiterin Gabriele Theidig. Heute bringen die Kursteilnehmerinnen die Roboter zum Tanzen oder organisieren eine Rettungsaktion.

    Das Entwicklungs-Team von Roberta hat inzwischen zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien heraus gebracht. Lehrerinnen und Lehrer können damit Roboterkurse ohne großen Aufwand schülerinnengerecht durchführen. Ein Kooperationsvertrag zwischen Fraunhofer IAIS und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., dem Organisator des deutschlandweiten Girls' Day, sorgt dafür, dass Roberta über qualifizierte Multiplikatoren bundesweit vernetzt wird. Derzeit gibt es in Deutschland 22 Roberta-Regiozentren, bei denen interessierte Schulklassen und ihre Lehrkräfte erfahrene Kursleiterinnen und Kursleiter anfragen können. Zum Beispiel im Rahmen der Initiative "Smart-Girls", die Schülerinnen der Sekundarstufen I und II mittels eigener Robotik-Erfahrungen ermutigen will, technische Ausbildungsberufe und Studiengänge zu ergreifen.

    Auf der Hannover-Messe können Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren vom 21. bis 25. April in Halle 26, Stand F08 bei der Jugendinitiative TectoYou erste Roberta-Luft schnuppern. "Am Girl's Day dagegen werden nur Mädchen in den Kursen sein", sagt Projektleiterin Theidig. Außerdem plaudern bei TectoYou Roberta-Kursleiterinnen über ihre Erfahrungen, zu Gast sind auch Teams aus den RoboCupJunior Wettbewerben.

    Heute ist Roberta bereits in ganz Deutschland bekannt, weitere Regiozentren sollen entstehen. Darüber hinaus streckt Roberta die Fühler nach Europa aus: In England, Schweden, Österreich, der Schweiz und Italien sind bereits 12 Regiozentren entstanden. Die Initiatorinnen hoffen, dass schon bald weitere dazu kommen.


    Weitere Informationen:

    http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2008/04/Presseinformation04A... Ansprechpartner


    Bilder

    Mädchen finden lustige Roboter toll, sie stellen damit gerne Aufgaben nach, die sich an der Natur orientieren.
    Mädchen finden lustige Roboter toll, sie stellen damit gerne Aufgaben nach, die sich an der Natur or ...
    Quelle: © Fraunhofer IAIS


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Mädchen finden lustige Roboter toll, sie stellen damit gerne Aufgaben nach, die sich an der Natur orientieren.


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