HANNOVER. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat darauf hingewiesen, dass die Hochschulen in Niedersachsen gut auf den Wettbewerb mit den Hochschulen in den anderen Bundesländern vorbereitet sind.
"Der prognostizierte Anstieg der Studienbewerberzahlen in den kommenden Jahren ist eine große Herausforderung und zugleich eine fantastische Chance für unsere Hochschulen und für das ganze Land", so Stratmann. Die jüngsten Erfolge bei der Exzellenzinitiative oder beim Wettbewerb des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft seien eindrucksvolle Beweise für die hohe Leistungs- und Innovationsstärke niedersächsischer Hochschulen. "Studieren in Niedersachsen ist attraktiv. Ich habe keine Angst vor Wettbewerb", sagte Stratmann.
Mit dem Niedersächsischen Hochschulgesetz seien optimale rechtliche Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte Hochschulentwicklung geschaffen worden. Dazu gehört auch die Einführung von Studienbeiträgen, womit den Hochschulen jährlich rund 85 Millionen Euro zusätzlich zur Verbesserung der Qualität der Lehre zur Verfügung stehen. "Es ist ungerecht den heutigen Studierenden gegenüber, wenn man von ihnen nach dem Studium einen nachträglichen Studienbeitrag verlangt, der jedoch nicht mehr zur Verbesserung der eigenen Studienbedingungen führen kann", so Wissenschaftsminister Stratmann. Studierende in Niedersachsen könnten ein Studienbeitragsdarlehen in Anspruch nehmen, das praktisch zu dem gleichen Ergebnis führe wie "nachgelagerte Studienbeiträge", das Kreditmodell sei aber gerechter.
Die positive Entwicklung der Studienanfängerzahlen im Wintersemester 2007/08 (plus neun Prozent) und die vergeblichen Boykottaufrufe gegen die Studienbeiträge dokumentieren, dass die Studierenden keinesfalls abgeschreckt werden, sondern auf eine hochwertige Ausbildung in Niedersachsen Wert legen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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