Das erste Ortsgespräch des Jahres 2008 - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM) mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Gesellschaft für Landesgeschichte und Denkmalpflege e.V. unter dem Thema "Metropole und Provinz - Provinz und Metropole / Industrieareale" - findet am 16. April 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau statt. Im Mittelpunkt stehen die Umbaukonzepte der international anerkannten Architektenbüros Anderhalten sowie Chestnutt & Niess für zwei historische Werkhallen der ehemaligen Schwartzkopffschen Lokomotivwerke zur Nutzung als Hochschuleinrichtungen.
Im Zuge der Verlagerung des von Louis Schwartzkopff 1851 an der Berliner Chausseestraße gegründeten Maschinen- und Lokomotivbau-Unternehmens nach Wildau im Jahre 1898 entstanden neue Fertigungsanlagen mit einer Wohnsiedlung und der dazugehörigen Infrastruktur. Wegen seiner industrie-, siedlungs- und architekturgeschichtlichen Bedeutung steht das Ensemble unter Denkmalschutz. Seit 2004 wurden zwei große Produktionshallen, die nach 1945 als Domizil des Schwermaschinenbaus dienten, für eine neue Nutzung als Lehr- und Forschungsgebäude der TFH Wildau umgebaut. In der ehemaligen Verladehalle 10 entstanden das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) sowie die Mensa, aus der Halle 14 für den Räder- und Zylinderbau wurde ein Hörsaal-, Seminar- und Laborgebäude.
Die Konzepte der beiden Architekturbüros waren sehr unterschiedlich. Während Chestnutt & Niess die Halle 10 wegen des hohen Platzbedarfs für Bibliothek und Mensa durch einen Anbau in zeitgenössischer Formensprache erweitern mussten, konnten die Anderhalten Architekten für den Umbau der Halle 14 ein "Haus im Haus"-Prinzip umsetzen.
Zu dem Ortsgespräch, das neben Statements und umfassenden Erläuterungen der beteiligten Architektenbüros auch Raum für Diskussionen und Ortsbesichtigungen bietet, haben sich zahlreiche Hochschulangehörige, Architekten, Stadtplaner und Regionalpolitiker aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus Bayern und Nordrhein-Westfalen, angemeldet. Treffpunkt ist 14.00 Uhr vor der Halle 10.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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