Veranstaltungsreihe mit Konzerten, Vorträgen und Diskussionen ab dem 24. April 2008
Musik ist ein weites Feld. Man kann Musik machen, sie hören, über sie sprechen und sie zum Gegenstand philosophischer Fragestellungen wählen. Vom 24. bis 26. April 2008 wird an der Universität Witten/Herdecke (UWH) all das stattfinden. Zusammen mit den Wittener Tagen für neue Kammermusik veranstaltet die Fakultät für das Studium fundamentale das Symposion "Musik - Raum - Resonanz".
Den Anfang macht am Donnerstag, den 24. April um 18.00 Uhr ein Podiumsgespräch in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk zum Thema "Vermittlung bitte! - Mehr Gehör für zeitgenössische Kunstmusik - aber wie?" Das Gespräch wird für die Radiosendung Kulturpolitisches Forum auf WDR 3 mitgeschnitten. Ebenfalls am 24. April steht das "Newcomer Konzert" auf dem Programm. Ab 20.00 Uhr sind Werke von Kompositionsstudenten u.a. der Hochschulen für Musik und Theater Hamburg und Essen zu hören.
Am Freitag (25. April) startet um 10.00 Uhr die wissenschaftliche Tagung, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Gegenstand "Musik - Raum - Resonanz" befasst. Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2008 greifen das Thema am Freitagabend ab 22.00 Uhr auf: Mit dem Stück "chroma" von Rebecca Saunders, "composer in residence" der UWH, stellt das Festival im Märkischen Museum ein eigenwilliges Werk der Komponistin vor, deren Themen bevorzugt Klang, Raum und Bewegung sind. Rebecca Saunders wird dann am Samstag (26. April) um 11.00 Uhr in der Universität zu Gast sein.
Resonanz ist eine der grundlegenden musikalischen Erfahrungen. Was keine Resonanz auslöst, klingt nicht - das gilt für den Bau von Musikinstrumenten ebenso wie für das Hören von Musik. Jenseits von physiologischen Vorgängen lässt sich von Resonanz auf allen Ebenen der Erfahrung sprechen, von der körperlichen bis zur reflexiven. Das, was schwingt, und das, was resoniert, sind dabei räumlich getrennt und doch durch die Schwingung verbunden: keine Resonanz ohne Raum. Nun kann in mehr als einem Sinne vom Raum der Musik die Rede sein: Es gibt den Raum, in dem sie stattfindet, in dem die konkret erklingenden Klänge erscheinen, und es gibt einen musikalischen Innenraum, der mit jenem äußeren Raum nicht identisch ist und sich wesentlich über die Abgrenzung vom Außenraum konstituiert.
Das Symposion "Musik - Raum - Resonanz" wird sich mit der Frage nach dieser Spannung zwischen musikalischem Innen- und Außenraum beschäftigen und mit den unterschiedlichen Organisations- und Erfahrungsformen von Musik. Beteiligt sind Komponisten, Musik- und Literaturwissenschaftlern, Regisseure, Architekten und Philosophen.
In einer Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Folkwanghochschule Essen und weiteren Musikhochschulen sowie der HafenCity Universität Hamburg begleitet der Lehrstuhl "Phänomenologie der Musik" der Fakultät für das Studium fundamentale die Wittener Tage für neue Kammermusik bereits zum zweiten Mal. Festival und Symposion sind für jedes interessierte Ohr offen.
24. April
18.00 Uhr: Kulturpolitisches Forum. Großer Hörsaal.
20.00 Uhr: Labor Witten. Newcomer Konzert. Großer Hörsaal.
25. April
10.00 - 18.00 Uhr: Symposion "Musik - Raum - Resonanz". FEZ
26. April
11.00 - 13.00 Uhr: Dialog. Portrait. Gesprächskonzert mit Rebecca Saunders. Große Halle
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten
FEZ - Forschungs- und Entwicklungszentrum
Alfred-Herrhausen-Str. 44
58448 Witten
Kontakt:
Fakultät für das Studium fundamentale der Universität Witten Herdecke,
Tel. 02302 - 926 816, stufu@uni-wh.de
http://www.uni-wh.de/stufu/musikraumresonanz.pdf
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kunst / Design, Musik / Theater
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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