Hoffnung für tödlich Erkrankte: Komplexe interdisziplinäre Behandlungsverfahren in spezialisierten Zentren
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
Rippenfelltumore (Mesotheliome) sind Krebserkrankungen, die nahezu ausschließlich durch Asbest ausgelöst werden. Im Jahr 1993 hatte man in Deutschland mit einem umfassenden Verbot auf die vom Asbest ausgehende Gefahr reagiert. Doch erst heute zeigen sich die Folgen: Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem vermeintlichen Wunderstoff Asbest steigen die Zahlen der Patienten, die an Tumoren des Rippenfells erkranken, sprunghaft an.
Sehr komplexe Behandlungsverfahren, die eine diffizile Operationstechnik mit einer gut abgestimmten Strahlentherapie und medikamentösen Therapie kombinieren, verbessern heute die sehr schlechten Prognosen von bislang über 90 Prozent Todeswahrscheinlichkeit. Das Universitätsklinikum Freiburg ist eines von wenigen Zentren, die diese fein abgestimmte interdisziplinäre Betreuung bieten. Anlässlich eines nationalen Symposiums zu diesem Thema in Freiburg, berichten bei einer
Pressekonferenz zu Asbest-induzierten Rippenfell-Tumoren
am Freitag, den 18. April 2008, 11.00 Uhr
im Konferenzraum der Robert-Koch-Klinik, 6. OG
Hugstetter Straße 55 in Freiburg
Prof. Dr. Bernward Passlick, Ärztlicher Direktor der Abteilung Thoraxchirurgie, Prof. Dr. Cornelius Waller, Oberarzt der Abteilung Innere Medizin I (Hämatologie und Onkologie), Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene sowie ein Patient, was Asbest anrichtet und wie man von dieser schweren Krankheit Betroffenen helfen kann.
Ich würde mich freuen, Sie bei unserem Pressetermin begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).