Die Universität Potsdam nimmt beim internationalen Dozentenaustausch einen führenden Platz ein. Im Studienjahr 2006/2007 weilten 2.720 Dozentinnen und Dozenten aus Deutschland mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union als Kurzzeitdozenten in Hochschulen von 30 anderen europäischen Ländern. Die Universität Potsdam gehört neben der Humboldt-Universität zu Berlin (118 Geförderte), der Universität Leipzig (68), der Technischen Universität Dresden (62) mit 49 Geförderten zu den Spitzenreitern im Dozentenaustausch. Dies ergab eine Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). In Deutschland haben sich 2006/2007 rund 270 Hochschulen am Dozentenaustausch beteiligt. Deutschland nimmt als Entsende- und Gastland im europäischen Vergleich den ersten Platz vor Spanien, Frankreich und Polen ein. Besonders nachgefragt war das Programm in Potsdam bei den Wissenschaftlern der Romanistik und Germanistik, bei den Juristen und Lehrerbildnern. Kurzzeitdozenturen wurden unter anderen in Paris, Salzburg und Granada durchgeführt.
ERASMUS ist vor allem durch die Förderung des Studierendenaustauschs bekannt. Seit 1987 wurden rund 1,7 Millionen Studierenden, darunter fast 265.000 aus Deutschland, ein Auslandsstudium in 31 Teilnahmeländern ermöglicht. Daneben unterstützt ERASMUS auch Dozenturen.
Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Regina Neum, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität Potsdam, telefonisch unter 0331/977-1533, E-Mail: neum@uni-potsdam.de zur Verfügung.
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm068_08.htm
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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