Gemeinsame Erklärung mit niederländischen Amtskollegen unterzeichnet
Düsseldorf/Maastricht. Nordrhein-Westfalen und die Niederlande wollen ihre Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung, Technologie und Innovation stärken. Eine entsprechende "Gemeinsame Erklärung" unterzeichneten die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart heute in Maastricht. Von niederländischer Seite unterschrieben die Wirtschaftsministerin Maria van der Hoeven und Wissenschaftsminister Ronald Plasterk.
Minister Pinkwart sagte: "Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben Stärken in der Forschung und technologischen Entwicklung, die sich ergänzen. Deshalb bündeln wir diese Kompetenzen." Ministerin Thoben betonte: "Durch die Zusammenarbeit lassen sich die Ressourcen, beispielsweise durch das gemeinsame Nutzen von Forschungseinrichtungen, besser nutzen. Vor allem aber rücken Nordrhein-Westfalen und die Niederlande in den Bereichen Wirtschaft und Technologie enger zusammen."
Die Zusammenarbeit soll zunächst in acht Innovationsfeldern ausgebaut werden, die beide Seiten als besonders wichtig für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtregion ansehen, wie beispielsweise Weiße Biotechnologie, Innovative Energietechnologien, oder Nanotechnologie. Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen sollen ihre Aktivitäten enger miteinander abstimmen und dabei zum Beispiel Forschungsergebnisse zum Nutzen beider Seiten einsetzen.
Die Unterzeichnung einer weiteren Vereinbarung auf der Biomedica - ebenfalls im Beisein der Minister - füllt die Rahmen-Vereinbarung zwischen den beiden Ländern bereits mit Leben: Die Universitätskliniken Aachen und Maastricht haben heute mit dem Technologiekonzern Philips eine strategische Partnerschaft verabredet. Ziel ist es, wissenschaftliche Fortschritte schneller als bisher für den klinischen Alltag und damit für die Patienten nutzbar zu machen.
Minister Pinkwart sagte: "Die Zusammenarbeit zwischen den Universitäts-Kliniken und Philips zeigt, wie eng die Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden auf dem Gebiet der Forschung und der Innovation schon ist. Sie macht auch deutlich, wie gut die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Universitätskliniken bei einzelnen Projekten funktioniert. Ich hoffe, dass diese solide Basis bald zu einer weitgehenden Kooperation der Kliniken in Aachen und Maastricht ausgebaut werden kann."
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Wirtschaft
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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