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21.04.2008 18:08

Johann Heinrich v. Thünen-Institut vereinbart Kooperation mit dem Forschungszentrum Waldökosysteme der Universität Göttingen

Dr. Michael Welling Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

    Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme und nachhaltige Waldnutzung stehen im Vordergrund

    Der Präsident des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Prof. Dr. Carsten Thoroe, und der Präsident der Universität Göttingen, Prof. Dr. Kurt v. Figura, unterzeichnen am 22. April 2008 in Göttingen ein neues Kooperationsabkommen des vTI mit dem Forschungszentrum Waldökosysteme der Universität Göttingen. Als Mitunterzeichner und Ansprechpartner der beiden kooperierenden Institutionen fungieren Prof. Dr. Andreas Bolte, Leiter des vTI-Instituts für Waldökologie und Waldinventuren, und Prof. Dr. Friedrich Beese, geschäftsführender Direktor des FZW.

    Ziel ist eine Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Waldnutzung. Im Vordergrund stehen dabei die Anpassung von Wäldern an den Klimawandel, zukünftige Mischwaldkonzepte sowie die Frage, wie sich die Waldbewirtschaftung auf die vielfältigen Funktionen der Wälder auswirkt. Ferner wird eine Aus- und Weiterbildungskooperation angestrebt. Durch die Bündelung ihrer Kompetenzen sehen sich die beiden Forschungseinrichtungen besser aufgestellt, gemeinsam Drittmittelprojekte einzuwerben und durchzuführen. Das Göttinger Forschungszentrum untersucht den Einfluss von Umweltfaktoren auf Waldökosysteme; die Stärke des vTI-Instituts für Waldökologie und Waldinventur liegt in der Analyse von komplexen Daten. "Beide Seiten können vom Austausch ihres wissenschaftlichen Know-how profitieren", betonte Professor Bolte.

    Die beiden Einrichtungen können bereits auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei Verbundprojekten zur ökologischen Bewertung von Energieholzanbau (NOVALIS) sowie zu Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung (DSS-Wuk) zurückblicken. Hier ist das Institut für Waldökologie und Waldinventuren in Eberswalde jeweils der Forschungspartner des FZW. Die Unterzeichner sind sicher, die begonnene Forschungskooperation auf Grundlage der neuen Vereinbarung deutlich intensivieren und ausbauen zu können.

    Um Belegexemplar wird gebeten


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Informationstechnik, Meer / Klima, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
    Deutsch


     

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