idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
22.04.2008 15:13

Otto-Hahn-Medaille für Dr. Thorsten Uphues

Dr. Olivia Meyer-Streng Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Quantenoptik

    Dr. Thorsten Uphues, Nachwuchswissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching bei München, erhält die Otto-Hahn-Medaille für das Jahr 2007. Diese Auszeichnung verleiht die Max-Planck-Gesellschaft seit 1978 alljährlich an bis zu 40 junge Wissenschaftler. Sie will damit besonders begabte Forscher dazu ermutigen, eine Hochschul- bzw. Forscherkarriere einzuschlagen. Dr. Uphues wird die Medaille, die mit einem Anerkennungsbetrag verbunden ist, für "die Arbeiten zur Weiterentwicklung der zeitaufgelösten Röntgenphysik" zuerkannt.
    Thorsten Uphues wurde am 6. Mai 1976 in Verl (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er studierte Physik mit Abschluss Diplom an der Universität Bielefeld, an der er Anfang 2007 promovierte. Seine Doktorarbeit befasste sich mit der Entwicklung der "Ionisations-Chronoskopie" mit einer Zeitauflösung von Attosekunden (1 as=10hoch-18 sec, das entspricht einem Milliardstel von einer Milliardstel Sekunde).
    Im Jahr 2007 arbeitete Dr. Uphues als "Postdoctoral Researcher" in der Nachwuchsgruppe Attosekunden-Imaging von Dr. Matthias Kling innerhalb der Abteilung Attosekunden- und Hochfeldphysik von Prof. Ferenc Krausz (Direktor am MPQ). Hier hat er sich insbesondere mit der experimentellen Weiterentwicklung der Attosekundenmetrologie hervorgetan, die es ermöglicht, in Atomen innerhalb von Attosekunden ablaufende Prozesse wie z.B. die Aussendung von Auger-Elektronen in Echtzeit zu beobachten. Seine Experimente sind ein wichtiger Schritt für die Ausdehnung dieser Methode auf Untersuchungen von Oberflächen und Grenzschichten von Festkörpern sowie auf bestimmte Fragestellungen in der physikalischen Chemie. Die Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit Prof. U. Heinzmann (Lehrstuhl für Molekül- und Oberflächenphysik der Universität Bielefeld) und Prof. M. Drescher (Institut für Experimentalphysik der Universität Hamburg). Dr. Thorsten Uphues wird die Otto-Hahn-Medaille am 25. Juni 2008 in Dresden anlässlich der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Empfang nehmen.
    Olivia Meyer-Streng

    Weitere Informationen:
    Prof. Dr. Ferenc Krausz
    Geschäftsführender Direktor
    Max-Planck-Institut für Quantenoptik, Hans-Kopfermann-Straße 1
    D-85748 Garching
    Professor, Lehrstuhl f. Experimentalphysik
    Ludwig-Maximilians-Universität München
    Telefon: +49-89-32905 612, Fax: +49-89-32905649
    E-Mail: ferenc.krausz@mpq.mpg.de
    www.attoworld.de, www.munich-photonics.de

    Dr. Thorsten Uphues
    Max-Planck-Institut für Quantenoptik,
    Hans-Kopfermann-Straße 1
    85748 Garching
    E-Mail: thorsten.uphues @mpq.mpg.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).