"Abstieg!" - Untergrund im Kontext von Geschichte, Kunst und Architektur

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24.04.2008 11:56

"Abstieg!" - Untergrund im Kontext von Geschichte, Kunst und Architektur

Birgit Lißke Rektorat
Fachhochschule Potsdam

    Potsdamer Architekturstudenten organisieren Vortragsreihe im "Casino"

    Wollten Sie schon immer wissen, wie groß die Hölle ist? Haben Sie sich je gefragt, wie viele Menschen unter der Erde leben? Wissen Sie, wie warm es in drei Kilometer Tiefe ist?

    Der Studiengang Architektur und Städtebau / POTSDAM SCHOOL OF ARCHITECTURE an der Fachhochschule veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein "unter-berlin" e.V. eine Vortragsreihe zum Thema Untergrund. In sechs Vorträgen wird dabei die versteckte Welt erkundet, die unter unseren Füßen verborgen liegt - von den Höhlen und Katakomben der Antike bis zu den gigantischen Projekten der Zukunft.

    Seit den Anfängen der Zivilisation waren Menschen immer auch unter der Erde aktiv: in Bergwerken, Gewölben, Tunneln, Krypten, Bunkern, Kellern, Wasserspeichern, Mikwen, Endlagerstätten, Teilchenbeschleunigern und zahlreichen anderen Bauwerken. Diese "verborgene Geschichte" wollen der Architekturstudent Sebastian Machleb und der Untergrundexperte Niko Rollmann, nun ans Licht holen.

    Sebastian Machleb schreibt derzeit seine Master-Thesis über unterirdische Städte und Niko Rollmann beschäftigt sich mit dem Thema professionell als Stadtführer und Seminarleiter in Berlin. Als beide sich im Rahmen einer Führung durch die Brauereigewölbe im Prenzlauer Berg trafen, war die Idee schnell geboren, die Vielfalt unterirdischer Räume und die verschiedenen Aspekte des Untergrundes in einer Vortragsreihe zu bündeln. Eines der wohl undurchsichtigsten und geheimnisvollsten Themen: Die Unterwelt.

    Unter anderem wird dabei ein Blick in die Zukunft gewagt werden, indem der Frage nachgegangen wird, wie künftige unterirdische Städte aussehen könnten. Es wird darum gehen, wie Menschen sich in unterschiedlichen Epochen den Untergrund vorstellten und wie er heutzutage gezeigt wird - von den legendären Unterwelten der Griechen über die christliche Hölle bis zur Darstellung in Film und Fotografie.
    Als Referenten dieser ungewöhnlichen Reihe konnten Fachleute aus den Bereichen Architektur, Geschichte, Kulturgeschichte, Filmwissenschaft und Fotografie gewonnen werden.

    Die Reihe wird am Mittwoch, dem 30. April 2008, um 18.00 Uhr mit dem Vortrag "Von der Höhle zum Gotthard-Basistunnel - die Geschichte des Untergrundes" eröffnet.

    Referent ist Niko Rollmann, Vorsitzender von "unter-Berlin" e.V.. Er ist seit 2001 in der politischen Erwachsenenbildung und Touristik tätig. 2006 veröffentlichte er "Die Stadt unter der Stadt", einen Wegweiser durch das unterirdische Berlin. Im letzten Jahr erhielt das "Untergrund-Seminar", das er für den Bildungsträger "Arbeit und Leben" unterrichtet, den zweiten Preis beim Wettbewerb "Innovation in der Erwachsenenbildung".

    Veranstaltungsort der Vortragsreihe, die an fünf weiteren Mittwochabenden jeweils um 18.00 Uhr fortgesetzt wird, ist das "Casino" der Fachhochschule Potsdam auf dem Campus Pappelallee statt (Haus 17).

    Das komplette Vortragsprogramm ist unter http://forge.fh-potsdam.de/architektur/ sowie auf http://www.unter-berlin.de veröffentlicht.

    Weitere Informationen sind erhältlich bei Irina Witt, Studiengang Architektur und Städtebau (Tel. 0331 580-1201 bzw. witt@fh-potsdam.de) oder Sebastian Machleb (Tel. 0176 63141218 bzw. sebastianmachleb@web.de).

    Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie
    auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Studium und Lehre
    Deutsch


    Vortragsplakat


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