Halle, 25.04.2008 Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik haben im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Programms "Zentren für Innovationskompetenz (ZIK): Exzellenz schaffen - Talente sichern" den Zuschlag für das materialwissenschaftliche Projekt "SiLi-nano" erhalten.
Um die BMBF-Förderung haben sich 26 Initiativen beworben, neben "SiLi-nano" wurde auch das hallesche biowissenschaftliche Projekt "HALOmem" bewilligt. Für beide Zentren stehen in den kommenden fünf Jahren jeweils rund 6,25 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden gleich zwei internationale Zentren für Innovationskom-petenz auf dem halleschen weinberg campus etabliert. Das ZIK-Programm ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region", mit dem die Bundesregierung leistungsstarke Forschungszentren in Ostdeutschland etablieren will.
Gemeinsam haben die drei Partner ihr Konzept "Silizium und Licht: von Makro zu Nano" - kurz "SiLi-nano" eingereicht und sich erfolgreich behauptet: Im Mittelpunkt des neuen Innovationszentrums "SiLi-nano" stehen die Aspekte, in de-nen Silizium in Kombination mit Licht zum Einsatz kommt. "SiLi-nano" zielt auf die Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik. Schwerpunkte des in Halle angesiedelten Zentrums werden Nanostrukturen zum Lichtmanagement in Silizium und zur Effizienzerhöhung von Solarzellen sein. In enger Verzahnung von Grundlagen- und anwendungsorien-tierter Forschung werden Verfahren, die auf Licht und Silizium beruhen, wissenschaftlich und technologisch bearbeitet. "Das Projekt wird die Vernetzung der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärken und die internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes weinberg campus weiter ausbauen", erklärt Professor Ralf B. Wehrspohn, Institutsleiter des Fraunhofer IWM in Halle und Professor an der Martin-Luther-Universität.
Die gemeinsame Bewerbung von Fraunhofer IWM, Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und der Universität kommt nicht von ungefähr. Die Forschungsfelder der jeweiligen Partner ergänzen sich und bieten optimale Synergien aus Grundlagen- und angewandter Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung.
http://www.sili-nano.de
http://www.bmbf.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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