idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
28.04.2008 12:55

Schluss mit den "Wunderbäumen" - TFH-Absolventen starten mit Innovationsgeist ins Berufsleben

Stephan Düppe Pressestelle
Technische Fachhochschule Georg Agricola

    Zur "schönsten Veranstaltung, die es an unserer Hochschule gibt", begrüßte Professor Dr. Reinhard Schröder ein besonders großes Publikum im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal 119 der Technischen Fachhochschule Georg Agricola. Über 70 Absolventen der TFH wurden am Freitag, den 25. April mit der Verleihung der Abschlusszeugnisse feierlich verabschiedet. Zu diesem freudigen Anlass hatten die frisch gebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure viele Familienmitglieder und Freunde mit an ihre Hochschule gebracht. Im Rahmen des Festakts wurden drei der Absolventen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit dem Peter Heintzmann Preis ausgezeichnet.

    Professor Schröder zeigte sich angesichts einer so großen Zahl von Absolventen in seiner Begrüßungsansprache zuversichtlich, dass die TFH einen gewichtigen Beitrag zur Behebung des aktuellen Ingenieurmangels geleistet habe. "Uns ist es wichtig, dass die Erhöhung der Absolventenquote nicht zu Lasten der Studienqualität geht. Das werden Sie in Ihrem künftigen Berufsleben zu schätzen wissen.", gab Schröder dem Ingenieurnachwuchs mit auf den Karriereweg.

    Welche attraktiven Aufgabengebiete den Absolventen offen stehen, zeigte Dr.-Ing. Jens Paetzold von der E.ON Engineering GmbH Gelsenkirchen in seinem Festvortrag "Neue Energie entsteht im Kopf. Innovationen im Kraftwerksbau und Zukunftschancen in der Energiewirtschaft." beispielhaft auf. Die Entwicklung neuer Technologien für erneuerbare Energieträger, die Erhöhung des Wirkungsgrads von Kraftwerken und die Verringerung von CO2-Emissionen stellen einige der spannendsten Herausforderungen dar, die bei renommierten Arbeitgebern wie E.ON auf die Jung-Ingenieure warten.

    Dass bereits jetzt enormes fachliches und kreatives Potential in ihnen steckt, bewiesen die Preisträger des Peter Heintzmann Preises. Damit zeichnet der Bochumer Unternehmer Peter Heintzmann in jedem Jahr besonders herausragende Abschlussarbeiten an der TFH aus. Heintzmann hatte es sich nicht nehmen lassen, den drei Preisträgern persönlich ihre Urkunden zu überreichen: Christoph Jacob führte in seiner betriebswirtschaftlichen Diplomarbeit, die er im Unternehmen Rütgers Chemicals angefertigt hatte, den Nachweis, dass sich die Investition in eine Produktionsanlage für innovative Hochtemperaturwerkstoffe lohnen wird. Tobias Matzke kümmerte sich im Unternehmen RWE Westfalen-Weser-Ems AG am Beispiel einer emsländischen Biogasanlage um die Optimierung des Mittelspannungsnetzes für die dezentrale Energieeinspeisung durch kleinere Anlagen für erneuerbare Energien. Benedikt Conrady schließlich entwickelte im Rahmen seiner maschinenbaulichen Bachelor-Arbeit für den Automobilzulieferer Kostal ein System zur Beduftung des Innenraums von Automobilien. Seine Kampfansage an die allgegenwärtig am Rückspiegel baumelnden "Wunderbäume" zeigte, wie vielfältig und bisweilen auch unterhaltsam die Arbeit von Ingenieuren sein kann.

    Eingerahmt wurde der Festakt durch das Jazz-Duo "Joy of Spring", das Interpretationen moderner Jazz- und Rock-Klassiker zum Besten gab. Bei einem abschließenden Sekt-Empfang auf Einladung der TFH ließen sich die Absolventinnen und Absolventen von ihren Angehörigen und ehemaligen Lehrenden für ihr erfolgreiches Studium feiern.

    Peter Heintzmann Preis 2008 - die Preisträger und ihre Abschlussarbeiten:
    M. Sc. Christoph Jacob: (Master-Studiengang Technische Betriebswirtschaft): Appraisal of an Investment Project for a New Production Plant for Eco-Friendly and High Performance Binders - CARBORES II
    B. Eng. Benedikt Conrady (Bachelor-Studiengang Maschinenbau): Systematische Entwicklung eines Systems zur Beduftung des Automobil-Innenraumes
    Dipl.-Ing. (FH) Tobias Matzke (Diplom-Studiengang Energietechnik): Regelung der Blindleistungsaufnahme eines Einspeisesynchrongenerators


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).