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29.04.2008 16:27

89. Deutscher Röntgenkongress: Von Kinderkrankheiten bis zur Demenz

Pressesprecher Florian Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

    Berlin, 29. April 2008. Ob beim Erkennen angeborener Herzfehler oder der Diagnose altersbe-dingter Demenz - Radiologen sind in der Medizin unverzichtbar. Mit noch schnelleren und präziseren Verfahren erkennen sie frühzeitig schwere Erkrankungen und leiten unmittelbar lebensrettende Maßnahmen ein. Die Radiologie entwickelt sich jedoch auch mehr und mehr zu einer therapeutischen Disziplin: So führen Interventionelle Radiologen schonende, minimal-invasive Eingriffe am Patienten durch. Die Bildgebung in Echtzeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Über 7.000 Radiologie-Experten diskutieren vom 30. April bis zum 3. Mai 2008 auf dem 89. Deutschen Röntgenkongress in Berlin die aktuellen Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Schwerpunkte sind neben der Interventionellen Radiologie die Kinderradiologie, der radiologische Notfall sowie das Zukunftsthema molekulare Bildgebung. Der 89. Deutsche Röntgenkongress ist zugleich der 5. Kongress, den die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) gemeinsam mit ihren österreichischen Kolleginnen und Kollegen veranstaltet.

    Der rasante technologische Fortschritt in der medizinischen Bildgebung ermöglicht heute eine noch schnellere und exaktere Diagnostik und erhöht so stetig die Chancen auf ein längeres Leben. "Mit den neuesten technischen Errungenschaften können wir Radiologen bereits bei Kleinkindern schwerwiegende Krankheiten, wie Herzfehler oder Krebs, erkennen und gezielter behandeln", erläutert der diesjährige österreichische Kongresspräsident Prof. Dr. Richard Fotter von der Universitätsklinik für Radiologie in Graz.
    Zu den aktuellen technischen Innovationen der Radiologie zählen vorrangig Hybrid-Techniken, die zwei Bildgebungsmethoden miteinander verbinden - die Positronen-Emissionen-Tomografie (PET), die mittels radioaktiver Substanzen biochemische Vorgänge im Körper abbildet, und die Computerto-mografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT). Daneben werden die nach Berlin gereisten Radiologen das Potenzial der Molekularen Bildgebung diskutieren. Diese Bildgebungsverfahren helfen, Funktionsstörungen und Krankheitsprozesse bereits auf der Ebene zellulärer und molekularer Strukturen zu erkennen und als Vorboten einer ausbrechenden Krankheit zu identifizieren - zum Beispiel bei Demenz.
    Radiologen erobern aber auch zunehmend klassische Therapiegebiete. So sind ihre Methoden der Bildgebung in Echtzeit gefragter denn je. "Vor allem in der Behandlung von Krebserkrankungen er-gänzen minimal-invasive Verfahren die herkömmlichen Methoden - zum Beispiel beim Verschließen von Blutgefäßen, die einen Tumor versorgen (Embolisation) oder der Zerstörung von Tumoren durch Hitze (Radiofrequenzablation, Laser), Kälte oder Strahlung. Somit werden dem Patienten immer häufiger komplexe und belastende chirurgische Eingriffe erspart", bestätigt Prof. Dr. Dierk Vorwerk vom Klinikum Ingolstadt, deutscher Kongresspräsident und Experte für Interventionelle Radiologie.
    Einmal im Jahr treffen sich Radiologen, Medizinisch-technische Radiologieassistenten und andere Experten auf dem Deutschen Röntgenkongress zum fachlichen Austausch. Mit über 100 Lehrveranstaltungen, 64 wissenschaftlichen Sitzungen und 144 Posterbeiträgen ist der Kongress Deutschlands bedeutendste Fort- und Weiterbildungsforum in der Radiologie. 125 Fachaussteller geben in diesem Jahr auf mehr als 5.000 m2 einen Einblick in die technischen Innovationen moderner Bildgebung.
    Wenn Sie Fragen haben oder zusätzliche Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Deutsche Röntgengesellschaft
    Florian Schneider, Pressesprecher
    Strasse des 17. Juni 114
    10623 Berlin
    Tel.: 030/916070-19
    Mobil: 0171 / 44 58 201
    Fax: 030/916070-22
    e-mail: schneider@drg.de

    Bitte besuchen Sie uns während des 89. Deutschen Röntgenkongresses vom 30. April bis 3. Mai 2008 im Pressebüro direkt auf dem Messegelände:

    Pressebüro in der Besprechungslounge in Halle 2 (Eingang Messe Süd).


    Weitere Informationen:

    http://www.roentgenkongress.de
    http://www.ipse.de/roeko2008.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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