idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
29.04.2008 16:56

89. Deutscher Röntgenkongress: Radiologie bleibt attraktiver Facharztberuf für medizinischen Nachwuchs

Pressesprecher Florian Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

    DRG stellt Umfrage-Ergebnisse unter ihren Mitgliedern vor

    Berlin, 29. April 2008. Anlässlich des 89. Deutschen Röntgenkongresses in Berlin stellte die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) die Ergebnisse jüngster Umfragen unter ihren Mitgliedern vor. Das Ergebnis: Die Radiologie ist ein attraktiver Facharztberuf, der besonders Frauen die Option von Familie und Beruf eröffnet. Ärztemangel, wie er sich in anderen Facharztrichtungen bedingt durch Nachwuchsprobleme und ungünstige Altersstrukturen abzeichnet, scheint in der Radiologie kein Problem darzustellen.

    Rund 750 Radiologen mit der Befugnis, junge Mediziner zu Fachärzten in der Radiologie weiterzubilden, nahmen an der Befragung teil. Demnach gibt es in Deutschland rund 7.000 praktizierende Radiologen. Etwa 1.400 Radiologen werden aus Altersgründen in den kommen-den zehn Jahren aus dem Dienst ausscheiden. Dem stehen circa 1.600 Nachwuchsradiologen gegenüber, die voraussichtlich in den nächsten sechs Jahren ihre Facharztprüfung ablegen wer-den.
    Was bewegt eine junge Ärztin oder einen jungen Arzt zu einer Facharztausbildung in der Radiologie? Nach einer Umfrage unter Weiterbildungsassistenten heben viele junge Ärzte die Bandbreite des Faches hervor und betonen die Schlüsselstellung der Radiologie innerhalb des Klinikbetriebes. Darüber hinaus spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle für die angehenden Fachärztinnen und Fachärzte - vor allem bedingt durch geregelte Arbeitskonditionen in den radiologischen Abteilungen. Die Mehrzahl der Befragten kann sich nach Abschluss der Facharztausbildung eine Tätigkeit in der Praxis vorstellen.
    "Die Umfragen liefern uns insgesamt ein positives Bild von der personellen Zukunft unseres Faches", bestätigt Prof. Dr. Michael Laniado, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft. "Besonders freut uns der hohe Anteil an Frauen unter den angehenden Fachärzten, der seit Jahren einen Anstieg erlebt und in einigen Weiterbildungsjahrgängen bereits bei knapp 50 Prozent liegt", so Prof. Laniado weiter. "Dennoch können wir uns auf diesen Zahlen nicht aus-ruhen. Auch in unserem Fach sehen wir uns mit einem West-Ost-Gefälle konfrontiert. Die Nachwuchssituation ist in den alten Bundesländern durchschnittlich besser als in den Neuen. Wir werden uns - wie andere Fachrichtungen auch - bemühen müssen, gute Ärztinnen und Ärzte für die Arbeit in den neuen Bundesländern zu begeistern."

    Wenn Sie Fragen haben oder zusätzliche Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
    Florian Schneider, Pressesprecher
    Strasse des 17. Juni 114
    10623 Berlin
    Tel.: 030/916070-19
    Mobil: 0171 / 44 58 201
    Fax: 030/916070-22
    e-mail: schneider@drg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.roentgenkongress.de
    http://www.ipse.de/roeko2008


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).