Andreas Manz tritt zum 31. Mai 2008 aus privaten Gründen als geschäftsführender Direktor des Institute for Analytical Sciences (ISAS) zurück. Die Geschäfte des Instituts werden vorläufig von Guido Baranowski, Geschäftsführer des Technologiezentrums Dortmund und Metin Tolan, Professor der Technischen Universität Dortmund übernommen. Seit fast fünf Jahren hat Manz das ISAS geleitet. Durch eine inhaltlich Neuausrichtung hat er dafür gesorgt, dass das Institut den wachsenden Anforderungen auch in den Zukunftsbranchen Lebenswissenschaften und Biotechnologie gewachsen ist. "Wir bedauern den Weggang von Professor Manz außerordentlich", erklärt Jürgen Grotemeyer, Professor der Universität Kiel und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des ISAS. "Seinem Einfluss ist es zu verdanken, dass das ISAS national und international als führende Forschungseinrichtung im Bereich der chemischen und physikalischen Analysemethoden wahr genommen wird."
Andreas Manz ist einer der Pioniere der Mikrochip-Technologie für chemische Anwendungen. Er hat an der ETH Zürich promoviert, war mehrere Jahre als leitender Wissenschaftler in der chemischen Industrie tätig, und hat einige Start-up-Firmen in diesem Bereich gegründet. Nach seiner Habilitation in Wien arbeitete er als Professor für Analytische Chemie am Imperial College in London bevor er seine Stelle als geschäftsführender Direktor des ISAS übernahm.
Das ISAS ist ein unabhängiges Forschungsinstitut für physikalisch-chemische Analytik mit Schwerpunkten in der Mikrofluidik, Biotechnologie und Spektroskopie. Das Institut erarbeitet analytische Problemlösungen und entwickelt dafür neue beziehungsweise verbesserte Messprinzipien und -verfahren, analytische Techniken, Methoden und Geräte. Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des ISAS sind auf Anwendungen in den Lebens- und Materialwissenschaften ausgerichtet.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
regional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

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