Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in NRW
Mehr als 400 Jugendliche aus der Region Krefeld, Duisburg und Mönchengladbach werden heute für einen Tag zu Ingenieurinnen und Ingenieuren. Die Initiative Zukunft durch Innovation.NRW hat die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 zum Ingenieurtag.Niederrhein eingeladen. An der Fachhochschule Niederrhein, der Universität Duisburg-Essen, dem Fraunhofer-Institut UMSICHT und zehn Unternehmen der Region nehmen die Schülerinnen und Schüler an Workshops teil. Sie bauen zum Beispiel einen Kurzwellenempfänger oder machen Versuche mit einer Photovoltaikanlage. Der Ingenieurtag ist die erste von insgesamt drei großen Schülerveranstaltungen der Initiative in diesem Jahr. Ziel der Veranstaltungen ist es, die Jugendlichen für ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern.
"Wir brauchen junge Menschen, die sich für Technik interessieren, wenn wir Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze sichern wollen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart bei der Eröffnung des Ingenieurtages. "Wir in Nordrhein-Westfalen setzen gezielt auf Spitzentechnologie. Die Berufsaussichten für Absolventen technischer Studiengänge sind hervorragend."
Die Fachhochschule Niederrhein setzt darauf, die zukünftigen Studierenden möglichst früh anzusprechen. Prof. Dr. Herrmann Ostendorf, Rektor der Fachhochschule Niederrhein, sagte: "Begabte Schülerinnen und Schüler haben bei uns zum Beispiel die Möglichkeit, Vorlesungen in Mathematik und Physik zu besuchen und erbrachte Leistungsscheine auf das Ingenieurstudium angerechnet zu bekommen".
Der Bedarf der Unternehmen an technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchskräften wächst kontinuierlich in allen Branchen. Das bestätigte Dr. Joachim Waldi, Mitglied der Geschäftsführung der CURRENTA GmbH & Co. OHG, auch für die chemische Industrie: "Qualifizierter Nachwuchs - insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen - ist für die chemische Industrie von höchster Bedeutung. Sowohl neue Produkte als auch innovative Verfahren sind Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Branche in Deutschland und im weltweiten Wettbewerb."
Die Initiative Zukunft durch Innovation.NRW (ZdI) hat das Ziel, mit anspruchsvollen, langfristigen Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Dafür bringt die vom Innovationsministerium getragene Initiative in den Regionen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zusammen. Zukunft durch Innovation wird bis zum Jahr 2010 landesweit 25 ZdI-Zentren gründen, die zentral für eine Region oder eine Stadt Technikunterricht mit modernsten Mitteln anbieten. Das ZdI-Zentrum in Bochum bietet beispielsweise regulären Technikunterricht für alle Bochumer Oberstufenschülerinnen und -schüler an. Weitere Elemente der Initiative sind unter anderem jährlich drei Aktionstage für jeweils 400 bis 600 Schülerinnen und Schüler, der ZdI-Roboterwettbewerb und der Schülerkalender mit vielen Informationen zu technischen Studiengängen und zu Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen, den die Initiative herausgibt. Mit ihren Projekten erreicht Zukunft durch Innovation schon heute jährlich über 100.000 Jugendliche.
http://www.zukunft-durch-innovation.nrw.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Mathematik, Physik / Astronomie, Wirtschaft
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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