Integrative Therapie des Stotterns für Jugendliche und junge Erwachsene
Auch in diesem Jahr bietet das Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Prof. Rolf Bindel bereits zum achten Mal ein 14-tägiges Programm zur Therapie des Stotterns an. Es wird von Sonntag, 20. Juli bis Sonntag, 3. August 2008 im Pfarrhof Bergkirchen, Bergkirchener Str. 28, 31556 Wölpinghausen, in der Nähe des Steinhuder Meeres, angeboten. Der Kurs richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren sowie an junge Erwachsene und ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Kosten für Therapie und Unterkunft betragen ca. 1.100 Euro, was gegebenenfalls von den Krankenkassen auf gesonderten Antrag bezuschusst oder übernommen wird. Weitere Informationen unter folgendem Link: www.stottercamp2008.de. Telefonische Auskunft gibt Jana Pflughoft unter 0177 31 27 244 oder per E-Mail unter J.Pflughoft@gmx.de.
In die Therapiemaßnahmen fließen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Stottertherapie ein: Wichtig ist ein umfangreiches und individuelles Vorgehen. Diesem Anspruch kann das Camp durch den intensiven zweiwöchigen Aufenthalt in einer Gruppe gerecht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Camp arbeiten vor allem an der Korrektur der emotionalen Einstellung vor und während des Sprechens mit anderen. Weitere Schwerpunkte sind die soziale Präsentation, Bereiche der Artikulation, Stimme und körperliches Ausdrucksverhalten. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung der normalen Aspekte des Sprechens mit und vor anderen, sowie ein entsprechendes Selbstbewusstsein für diese Situationen aufzubauen.
Das Lernen in Groß- und Kleingruppen mit mehreren Therapeutinnen und Therapeuten und der ständige Umgang mit nicht stotternden Studierenden ist ein Ganztagsprogramm, das wesentlich intensiver wirkt als Einzeltherapien in einer Praxis.
Die stationäre Kurztherapie des Stotterns, organisiert und durchgeführt von Lehrenden und Studierenden der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, ist ein Erfolgsmodell und für universitäre Einrichtungen einmalig im Praxisbezug.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Christiane Miosga, Philosophische Fakultät, unter Telefon +49 511 762 17397 oder per
E-Mail unter christiane.miosga@ifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Pädagogik / Bildung
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).