Forschungsprojekt zur Vernetzung und Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (GemNet) gestartet

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07.05.2008 18:06

Forschungsprojekt zur Vernetzung und Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (GemNet) gestartet

Dr. Mischa Seiter Pressestelle
International Performance Research Institute gGmbH

    Am 01. März 2008 ist ein Forschungsprojekt zur Vernetzung und Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements gestartet. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Instruments zur strategischen Steuerung des präventiven betrieblichen Gesundheitsmanagements. Hierzu müssen die strategischen Ziele gesundheitsfördernder Maßnahmen in ein ganzheitliches Managementsystem eingebunden und die Auswirkungen mit dem betrieblichen Nutzenmesssystem verknüpft werden.

    Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen (mehr Informationen unter http://www.gemnet.de).
    Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union -Europäischer Sozialfonds- gefördert und in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Dortmund, Stuttgart und Potsdam sowie der IPRI gGmbH durchgeführt.

    Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Arbeitswelt rückt das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zunehmend in das Interesse der Unternehmen. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung erfolgen bisher aber häufig vereinzelt und mit begrenztem strategischen Fokus. Über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Gesundheitsförderung herrscht oft Unklarheit.
    Zur Evaluation der Maßnahmen werden meist einzelne Kennzahlen, wie bspw. der Krankenstand oder eine Erfassung eines mündlichen oder schriftlichen Feedbacks eingesetzt. Umfassende Wirtschaftlichkeitsbewertungen, die die Wirksamkeit des BGM durch Ursache-Wirkungsbeziehungen mit Blick auf den strategischen Beitrag der Maßnahmen analysieren, wie bspw. Wirkungen auf die Produktivität, Qualität, Kreativität und Nachhaltigkeit oder auf die Vermeidung von Leistungseinschränkungen am Arbeitsplatz (Präsentismus) liegen bisher kaum vor.

    Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung eines praxistauglichen Instruments, mit dem die Wirkungen des BGM identifiziert werden und eine strategieorientierte Steuerung ermöglicht wird.
    Hierzu sind die vielen Akteure der betrieblichen Gesundheitsförderung innerhalb des Unternehmens (bspw. Führungskräfte, Betriebsärztlicher Dienst, Personalbereich, Mitarbeiter) sowie unternehmensexterne Akteure, wie Kranken- und Rentenversicherungen, zu vernetzen, um Synergiepotenziale zwischen den Akteuren zu erschließen und u. a. Zielkonflikte zu vermeiden.
    Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gemnet.de.

    Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich als Fallstudien- oder Interviewpartner am Forschungsprojekt zu beteiligen. Der Beitrag der Unternehmen ist auf Personalkapazitäten beschränkt. Der zeitliche Aufwand hierfür richtet sich nach den unternehmensindividuellen Wünschen und Interessen.

    Das Projekt GemNet wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds - gefördert und in Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Grundlagen und Theorien der Organisationspsychologie der Universität Dortmund, dem Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Universität Stuttgart und dem Arbeitsbereich Sportpsychologie des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Potsdam sowie dem International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart durchgeführt.

    Ansprechpartner:
    International Performance Research Institute gGmbH
    Dipl.-Kfm. techn. Nils Gamm und Dipl.-Kfm. techn. Johannes Isensee
    Rotebühlstraße 121, 70178 Stuttgart
    Telefon: 0711-6203268-0, Telefax: 0711-6203268-889
    E-Mail: ngamm@ipri-institute.com und jisensee@ipri-institute.com


    Weitere Informationen:

    http://www.gemnet.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


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