Professor Christoph Thomssen, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie, wurde erneut zum Sprecher der Brustkrebsexperten in Deutschland gewählt. Er übt das Amt in den kommenden beiden Jahren aus.
Professor Dr. Christoph Thomssen, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie und des Brustzentrums am Universitätsklinikum Halle, ist erneut zum Sprecher der "Kommission Mamma" der "Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie" (AGO) gewählt worden. Dieses Amt hatte er bereits in den vergangenen beiden Jahren inne. Die AGO ist ein selbstständiger Teil der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. In der Arbeitsgemeinschaft sind die wichtigsten deutschen Experten verschiedener Disziplinen (Gynäkologen, Radiologen, Radiotherapeuten, Pathologen) vertreten, die sich mit den gynäkologischen Krebserkrankungen und Brustkrebs beschäftigen.
Die AGO ist eine der stärksten und effektivsten Gruppen innerhalb der Deutschen Krebsgesellschaft e. V.. Sie hat fünf Kommissionen, die sich mit der Förderung von Wissenschaft, Forschung, Verknüpfung von Forschungsergebnissen und klinischer Praxis sowie Aus- und Weiterbildung auseinandersetzen. Die "AGO-Kommission Mamma" erarbeitet unter anderem jährlich aktualisierte und evidenzbasierte Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs, die wichtige Empfehlungen zu Therapie und Diagnostik geben. Diese Leitlinien werden deutschlandweit beachtet und stellen die Grundlage der so genannten S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Brustkrebs der Deutschen Krebsgesellschaft dar. Die Kommission besteht aus 35 Mitgliedern und setzt sich aus den wichtigsten deutschen Experten zusammen.
Professor Thomssen bekleidet die ehrenamtliche Funktion in den kommenden beiden Jahren. "Ich freue mich, dass meine Arbeit als Sprecher und Klinikdirektor durch die Wiederwahl gewürdigt worden ist." Er hofft, dass in den kommenden beiden Jahren erneut Fortschritte auf dem Gebiet der Brustkrebs-Behandlung erzielt werden können. Seine Klinik werde mit unterschiedlichen Forschungsprojekten - beispielsweise zu Tumormarkern und Prognosefaktoren - beitragen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Personalia
Deutsch

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