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14.05.2008 20:13

Schülerinnen und Schüler studieren in den Sommerferien im Harz

Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland langfristig wettbewerbsfähig zu halten, ist ein Anstieg der Studierendenzahlen dringend geboten. Daher bemühen sich die Hochschulen um die Kommunikation der Vorteile eines Studiums und der Klärung auftretender Fragen zum Studienalltag. Eine Sommerschule über fünf Tage während der Sommerferien kann zusätzliche Anreize schaffen und Berührungsängste z.B. im Bereich der Technik abbauen.

    Der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Wernigerode bietet zum zehnten Mal in der Zeit vom 18. bis 22. August 2008 eine Sommerschule speziell für Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klassen an, die sich für Technik oder Informatik interessieren. Auf Grund der intensiven Nachfrage bei den erfolgreichen Veranstaltungen seit 1998 wurde die bislang ausschließlich für Mädchen konzipierte Veranstaltung erweitert, so dass seit 2007 auch Jungen zur Sommerschule auf den Hochschulcampus eingeladen sind. Die technischen Experimente und Versuche zur Informatik finden getrennt nach Jungen und Mädchen statt, während das Rahmenprogramm gemeinsam besucht wird.

    Ziel der Sommerschule ist es, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Labore einer Hochschule zu geben und ihnen Aufgabenstellungen der Automatisierung und Informatik nahe zu bringen. Natürlich soll die Sommerschule auch dabei helfen, die Frage zu klären, ob ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium Interesse bei den Schülerinnen und Schülern weckt.

    So werden aus vier technischen Experimenten zur Solarenergie, Steuerung einer Verkehrsampel, 3D-Modellieren mit CAD-Systemen und Untersuchungsverfahren der Wasseranalytik insgesamt zwei ausgewählt. Weiterhin setzt sich eine Veranstaltung zur Informatik mit der Java-Programmierung auseinander - wie bringt man "virtuelle" Hamster dazu, durch einen Irrgarten zu laufen - und wie mittels der Programmiersprache C Legoroboter, so genannte "Replikanten" zum Leben erweckt werden. Eine gut verständliche Vorlesung, die Zusammenhänge zwischen Mathematik und Informatik erläutert, rundet das wissenschaftliche Programm ab.

    Methodisch und in der didaktischen Zielrichtung orientieren sich alle Veranstaltungen an praktisch verständlichen Fragestellungen. Auf den Grundkenntnissen der gymnasialen Oberstufe aufbauend, werden diese um das notwendige theoretische Wissen erweitert, das zur Durchführung der Experimente Vorraussetzung ist. Dabei dienen die erfolgreiche Realisierung des Experiments im Wettbewerb mit den anderen Jugendlichen sowie die Präsentation der Ergebnisse der individuellen Lernkontrolle und der persönlichen Motivation gleichermaßen. Die oft entscheidende soziale Kompetenz wird in Gruppenarbeiten verstärkt erfahren, woran bewusst wird, dass erfolgreiche technische und wirtschaftliche Konzepte nur aus gemeinschaftlichen, dialogischen Prozessen erwachsen.

    Zum Feedback einer gelingenden Veranstaltung zählt unerlässlich die Evaluation durch die Schülerinnen und Schüler, den Kunden der Hochschule Harz. Nur so lassen sich laufend Qualitätsverbesserungen des Angebots umsetzen.

    Neben der wissenschaftlichen Vermittlung und den spannenden Experimenten - dokumentiert in einem Zertifikat - wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit einer Exkursion zur Firma Schneider, im Werk Wernigerode auf Schreibgeräte mit Reglertechnik und freistehender Tinte spezialisiert, der Besichtigung des Wernigeröder Schlosses und einem Grillabend geboten. Selbstverständlich werden die Hochschule Harz und insbesondere der Fachbereich Automatisierung und Informatik mit seinen modern ausgestatteten Laboren besichtigt. Zudem können die Jugendlichen durch das Internet surfen. Über die gesamte Woche an der Hochschule finden die "Nachwuchsstudierenden" kompetente Ansprechpartner in den begleitenden studentischen Tutoren.

    Dank der finanziellen Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt und die Hochschule Harz wird für die Teilnahme an der einwöchigen Veranstaltung nur eine Selbstbeteiligung für auswärtige Schülerinnen und Schüler, die eine Unterbringung vor Ort benötigen, in Höhe von 50,- Euro erhoben. Darin sind die Unterbringung, Fahrtkosten (öffentliche Verkehrsmittel 2. Klasse), Verpflegung sowie die Kosten für Nachmittagsveranstaltungen enthalten. Die Unterbringung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist im Jugendgästehaus der Stadt Wernigerode, das direkt neben der Hochschule liegt, vorgesehen. Von Schülerinnen und Schülern ohne Unterbringungs- und Fahrtkosten sind nur 25,- Euro zu bezahlen.

    Weitere Informationen sind online unter http://www.hs-harz.de/sommerschule0.html zu finden, telefonisch unter 03943/659-300 oder per E-Mail an mschoenebaum@hs-harz.de zu erhalten. Eine postalische Anmeldung ist über folgende Kontaktadresse möglich: Hochschule Harz (FH), Dekanat des Fachbereichs Automatisierung und Informatik, Friedrichstraße 57-59, 38855 Wernigerode.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-harz.de/sommerschule0.html


    Bilder

    Bereits zum 10. Mal veranstaltet der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz eine Sommerschule auf dem Wernigeröder Hochschulcampus
    Bereits zum 10. Mal veranstaltet der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Mathematik, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


     

    Bereits zum 10. Mal veranstaltet der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz eine Sommerschule auf dem Wernigeröder Hochschulcampus


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