Universität Düsseldorf übernimmt Restaufgaben des Wissenschaftszentrums
Die Landesregierung hat die 2006 begonnene Umstrukturierung und Neuausrichtung des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Das Düsseldorfer Institut, das als Koordinierungsstelle des Verbundes dreier Forschungseinrichtungen fungierte, wird zum 31. Juli aufgelöst. Ihre ursprünglichen Aufgaben hatte die Koordinierungsstelle bereits mit Kabinettbeschluss vom 4. April 2006 verloren. Mit der Neuausrichtung einher gehen die engere wissenschaftliche Anbindung der drei ehemaligen Landesinstitute an nordrhein-westfälische Universitäten und langfristige finanzielle Planungssicherheit.
Die Neuausrichtung ist eine Konsequenz der Empfehlungen des Wissenschaftsrats aus 2004. In seiner Studie hatte der Wissenschaftsrat die Verbundstruktur kritisiert, da die einzelnen Institute stark differierten und Synergien nicht erkennbar waren. Das Kulturwissenschaftliche Institut ist in der Folge in die gemeinsame Trägerschaft der drei Ruhrgebietsuniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen verlagert worden, die Arbeitsbereiche des Instituts Arbeit und Technik sind auf die Universität Duisburg-Essen und auf die Fachhochschule Gelsenkirchen aufgeteilt worden, das Wuppertal Institut ist grundlegend neukonzipiert worden und führt seine Arbeit in der bisherigen Rechtsform als GmbH fort.
Nach dem Wegfall der zentralen Koordinierungsfunktion der Düsseldorfer Einrichtung hatte das Wissenschaftszentrum zunächst für das Innovationsministerium die Einführung des Hochschulfreiheitsgesetzes in Nordrhein-Westfalen mit unterstützt. "Mein besonderer Dank gilt dem scheidenden Präsidenten, Herrn Professor Kaiser, der mit großem Engagement auch nach seiner Emeritierung die Geschicke des Verbundes und seines Instituts in Düsseldorf gelenkt hat."
Die übrigen beim Wissenschaftszentrum verbliebenen Tätigkeitsfelder, das Stipendienprogramm für israelische und palästinensische Studierende und das Fellowship-Programm mit Israel, werden von der Universität Düsseldorf übernommen. Das Personal des Wissenschaftszentrums ist bereits an die Universität versetzt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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