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21.05.2008 13:59

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken: Bündelung der Sinnesforschung am Forschungsstandort Tübingen-Stuttgart

Dr. Ellen Katz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen

    Die Sinnesorgane als Zugang unseres Gehirns zur Welt.
    Künstliche Sinnesorgane für Schwerhörige, Gehörlose und Blinde.
    Internationale Spitzenforschung am Sensory Research Triangle Tübingen-Stuttgart.

    Wie Auge, Ohr und Riechsystem funktionieren, wird in einem für Deutschland einzigartigen Forschungsdreieck, bestehend aus den zwei Forschungszentren für Auge (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Eberhart Zrenner) und Ohr (Leibnizpreisträger Prof. Dr. Hans-Peter Zenner) an den Universitätskliniken für Augen- und HNO-Heilkunde in Tübingen sowie der Universität Stuttgart-Hohenheim als drittem Zentrum (Prof. Dr. Heinz Breer) untersucht. Von der molekularen Grundlage über die Molekulargenetik bis zu Nanomechanik von Auge, Ohr und Riechsystem reicht das Spektrum der Grundlagenforschung in Tübingen-Stuttgart.

    Auge, Ohr und Riechsysteme sowie weitere Sinnesorgane verbinden unser Gehirn mit unserer Welt. Hören und Sehen sind die Pforten unseres Geistes zur Welt. Sehen, sei es schwarzweiß oder farbig, erlaubt uns Orientierung, Mobilität und Information, aber auch ein Zugang zu Schönheit und Ästhetik wird uns möglich. Von guter Nahrung und interessanten Menschen angezogen zu werden, dazu hilft uns das Riechen. Aber auch: Warnung vor Verdorbenem, vor Giften. Hören und damit ebenfalls gewarnt werden können wir in und aus allen Richtungen gleichzeitig. Die menschliche Sprache, einzigartiger Ausdruck unseres Menschseins und bedeutendste Informationsquelle bedient sich des Ohres, um sie zu erlernen, anzuwenden und unsere Intellektualität auszubilden. Musik, ebenfalls ein herausragendes Zeichen menschlicher Fähigkeiten, erschließt sich in ihrer Tiefe nur über das Hören.

    Nicht nur Grundlagenforschung, sondern auch Forschung und Entwicklung für den Kranken werden in Tübingen durchgeführt. Ursachen für Erblindung und Gehörlosigkeit wie etwa die Degeneration von Sinneszellen von Auge und Ohr stehen im Mittelpunkt einer international völlig neuartigen fachübergreifenden Bündelung der Sinnesforschung am Forschungsstandort Tübingen-Stuttgart. Themen wie Neuroprotektion, Stammzellen und Regeneration als Grundlagen zukünftiger Arzneimittel, aber auch neuartige Implantate für Schwerhörige, Erblindete und Gehörlose stammen aus Tübingen.

    Ansprechpartner für nähere Informationen

    Universitätsklinikum Tübingen
    Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, M.L.
    Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
    Elfriede-Aulhorn-Str. 5, 72076 Tübingen
    Tel. 07071/29-8 80 01, Fax 07071/29-56 74
    zenner@uni-tuebingen.de

    Universitätsklinikum Tübingen
    Prof. Dr. Eberhart Zrenner
    Ärztlicher Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde
    Schleichstr. 12-16, 72076 Tübingen
    Tel. 07071/29-8 47 86, Fax 07071/29 50 38
    ezrenner@uni-tuebingen.de

    Universitätsklinikum Tübingen
    Prof. Marlies Knipper
    Molekulare neurobiologische Hörforschung
    Tel. 07071/29-8 82 44, Fax 07071/29-49 50
    marlies.knipper@uni-tuebingen.de


    Bilder

    Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Tübingen
    Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Tübingen
    Quelle: UKT


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Tübingen


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