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22.05.2008 10:05

Chancengleichheit als Thema: Die FHTW erhält zum dritten Mal das Prädikat Total E-Quality

Gisela Hüttinger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

    Die Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) wird bereits zum dritten Mal für ihr Engagement in Sachen Chancengleichheit ausgezeichnet. Das Prädikat Total E-Quality wird am Mittwoch, 28. Mai 2008, in Berlin übergeben. "Sowohl der Umfang als auch die Qualität der Maßnahmen und Programme der Hochschule sind beeindruckend", heißt es in der Begründung der Jury. FHTW-Präsident Prof. Dr. Michael Heine verspricht, die Schaffung von Chancengleichheit auch in Zukunft als Führungsaufgabe zu verstehen.

    Mit dem für drei Jahre verliehenen Prädikat Total E-Quality würdigt die Jury den Umstand, dass die FHTW das Thema Chancengleichheit inzwischen als sogenannte Querschnittsaufgabe in allen hochschulspezifischen Handlungsfeldern etabliert hat und den entsprechenden Prozess kontinuierlich vorantreibt.

    Die Ergebnisse können sich sehen lassen. So steigerte die Hochschule den Professorinnenanteil von 18 auf 20 Prozent, indem sie in den letzten drei Jahren zahlreiche Frauen auf Professuren berief: Stolze 40 Prozent der Neuberufenen waren weiblich. Bei den Lehrbeauftragten, sprich: Praktiker/-innen, die ausgewählte Lehrveranstaltung anbieten, kletterte der Frauenanteil auf rund 32 Prozent. Insgesamt ist an der FHTW beinahe ein Drittel - exakt 28 Prozent - der Lehrenden weiblich. Unverändert stabil ist der Frauenanteil bei den Beschäftigten in der Verwaltung. Hier liegt er bei mehr als 50 Prozent. Im mittleren Management sind gleich eine Reihe von Leitungspositionen mit Frauen besetzt. Seit 2002 wird die Erreichung der Chancengleichheit außerdem durch Zielvereinbarungen befördert.

    Die FHTW erhielt das Prädikat Total E-Quality bereits 2002 und 2005. Sie gehört damit bundesweit zu den nur fünf Hochschulen, die bereits drei Mal mit der Auszeichnung bedacht wurden. Das Prädikat Total E-Quality ist ein Selbstbewertungsinstrument, das seit 1997 an Institutionen aus Wirtschaft, Politik und dem Öffentlichen Sektor vergeben und 2001 zum ersten Mal auch auf Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen angewandt wurde. Es wird von dem gleichnamigen Verein vergeben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zu etablieren, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen. Über die Bewerbungen entscheidet eine unabhängige Jury.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Dr. Helga-Maria Engel, Frauenbeauftragte der FHTW Berlin
    Tel.: 030 / 5019 2687, E-Mail: h.engel@fhtw-berlin.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


     

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