Medizinische Hochschule Hannover
HANNOVER. Das Hans Borst-Zentrum für Herz- und Stammzellforschung ist am (heutigen) Freitag feierlich eröffnet worden. In dem neuen Gebäude werden künftig Wissenschaftler arbeiten, die bei der Exzellenzinitiative mit dem Projekt REBIRTH ("From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy") erfolgreich waren.
Die Finanzierung des mehr als 13 Millionen Euro teuren Neubaus hat die Braukmann-Wittenberg Herz-Stiftung aus Burgwedel übernommen. Damit ist es nun möglich, den Arbeitsgruppen des Exzellenzclusters REBIRTH großzügige räumliche Voraussetzungen zu bieten, um ihre Projekte in der regenerativen Medizin, insbesondere der Stammzellforschung und des Tissue Engineering zur Züchtung künstlicher Organe, voranzutreiben. Auf 3.200 Quadrat-metern sind in dem neuen Komplex 130 Laborarbeitsplätze und 90 Büroarbeitsplätze geschaffen worden.
"Die heutige Eröffnung ist ein weiterer Beleg dafür, dass in Niedersachsen erfolgreich geforscht werden kann. Sie ist auch ein weiterer wichtiger Baustein für die Entwicklung der MHH und ihrer weltweit sichtbaren Forschung", sagte der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange, anlässlich der Eröffnung.
An der Medizinischen Hochschule fand heute ebenfalls die Festveranstaltung "40 Jahre Zentrum Chirurgie in der MHH" statt. Staatssekretär Dr. Lange hob die hervorragende Profil- und Schwerpunktsetzung in der Chirurgie hervor und zitierte aus einem Gutachten der unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen:
"Der herausragende übergreifende klinische Schwerpunkt der MHH ist die Transplantationsmedizin. Dieser Schwerpunkt hat sich kurz nach der Gründung der MHH durch die Professoren Borst und Pichlmayr etabliert und ist seitdem weitergeführt und ausgebaut worden. Für die Forschung hat sich daraus als Pendant der profilbildende Schwerpunkt der Immunwissenschaften entwickelt. Diese Schwerpunkte sind überregional sichtbar und geben der MHH ihr hohes internationales Ansehen."
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).