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27.05.2008 16:07

Universität Potsdam erhält zum dritten Mal Prädikat Total E-Quality

Andrea Benthien Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Die Universität Potsdam wird am 28. Mai nach 2002 und 2005 zum dritten Mal mit dem Prädikat Total E-Quality Science Avard für die Jahre 2008 bis 2010 ausgezeichnet. Der Verein Total E-Quality vergibt das Prädikat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. Mit der Auszeichnung wird das Ziel verfolgt, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zu etablieren und nachhaltig zu verankern. 40 Organisationen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter 15 Wissenschaftseinrichtungen, erhalten in diesem Jahr das Prädikat Total E-Quality verliehen. Die Universität Potsdam gehört zu jenen 24 Einrichtungen, die zum wiederholten Male mit diesem Prädikat ausgezeichnet werden.

    Die Universität Potsdam konnte mit ihrer Bewerbung anschaulich dokumentieren, dass sich die Bemühungen um mehr Chancengleichheit zum Anliegen der gesamten Universität entwickelt haben. Zu den Erfolgen, die in den vergangenen drei Jahren seit der letzten Prädikatsvergabe zu verzeichnen sind, gehören der Ausbau des interdisziplinären Ansatzes in Forschung und Lehre sowie die Stärkung der Institutionalisierung von Gleichstellungsaspekten. Der Anteil an Frauen in allen Statusgruppen ist vergleichsweise hoch, so beträgt der Anteil der weiblichen Studierenden 58 Prozent. Von den insgesamt 246 Professuren sind 48 mit Frauen besetzt. Besondere Leistungen wurden in der Personal- und Karriereentwicklung, bei den Planungs- und Steuerungsinstrumenten der Organisationsentwicklung sowie der Organisationskultur erreicht. So gibt es in der Juristischen Fakultät ein Mentoring-Programm für Jurastudentinnen, und in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät werden Frauen durch besondere Maßnahmen finanziell unterstützt.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für weitere Informationen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Potsdam, Barbara Schrul, telefonisch unter 0331/977-1211, -1840,
    E-Mail: gba-team@uni-potsdam.de zur Verfügung.

    Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm116_08.htm im Internet abrufbar.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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