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28.05.2008 08:44

Partner-Schulen: Hallesche Universität verstärkt Auslandsaktivitäten

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Öffentlichkeitsarbeit
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) baut ihre Kontakte zu deutschen Schulen im Ausland weiter aus. Das entsprechende Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in diesem Jahr mit 22.500 Euro gefördert. Der Anteil ausländischer Studierender an der halleschen Universität soll dadurch weiter steigen.

    Die MLU hatte sich im Rahmen der vom DAAD gestarteten "Betreuungs-Initiative Deutsche Auslands- und Partner-Schulen (BIDS)" um eine Förderung beworben. Die Initiative zielt auf die rund 7000 jährlichen Absolventen der genannten Schultypen. Möglichst viele von ihnen sollen für ein Studium in Deutschland gewonnen werden.

    "Unser Konzept basiert auf der Internationalisierungsstrategie der Martin-Luther-Universität, die als Zielmarke einen Anteil der ausländischen Studierenden von zehn Prozent vorgibt", führt MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock aus. Derzeit liege dieser Anteil an der MLU knapp über acht Prozent. "Zugleich sieht die Strategie eine regionale Schwerpunktsetzung vor. Dementsprechend werden wir nun in Asien und Afrika neue Kontakte zu deutschen Schulen aufbauen." Bestehende Verbindungen zu Schulen vor allem in Lateinamerika sollen verstärkt werden.

    Diese Auslandsaktivitäten will die MLU verknüpfen mit dem in jüngster Zeit vom Rektorat entwickelten Projekt "Prime-Gymnasien", bei dem die Hochschule mit besonderen Gymnasien der Region kooperiert. Unter anderem wird Schülern dieser Gymnasien ein Frühstudium ermöglicht. "In diese Kampagne zur Anwerbung von Schülern und zur Verstetigung der Beziehungen zwischen Schule und Universität lassen sich die nun geplanten Aktivitäten hervorragend einbinden", sagt Wulf Diepenbrock. "Es dürften sich nützliche Synergieeffekte einstellen."

    Wie bei den "Prime-Gymnasien" entsendet die MLU besonders qualifizierte Lehramtsstudierende zu Schulpraktika an die Partnerschulen im Ausland. Vorgesehen ist zudem ein speziell auf die Schüler an den deutschen Schulen zugeschnittenes Informationsangebot, u.a. mit einer entsprechenden Internetseite, einem Newsletter und Flyern. Für Studieninteressenten wird es dann ein Betreuungs- und Beratungsprogramm geben.

    Geplant sind außerdem "Motivationsstipendien" für besonders leistungsstarke Absolventen deutscher Auslandsschulen. "Schließlich geht es uns auch hier nicht nur darum, die Zahl der Studierenden zu erhöhen, sondern besonders gute Studierende zu gewinnen", erklärt Rektor Diepenbrock.

    Ansprechpartnerin:
    Maren Tornow
    Akademisches Auslandsamt der MLU
    Tel.: 0345 55 21314
    E-Mail: maren.tornow@verwaltung.uni-halle.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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