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28.05.2008 10:00

Feuer unter dem Eis - Vulkane und Erdbeben im Arktischen Ozean

Dipl.-Ing. Margarete Pauls Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

    Vortragsreihe "Eis und Meer" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft am 4. Juni 2008, 19:30 Uhr, im Alfred-Wegener-Institut, Am Alten Hafen 26 (Hörsaal) in Bremerhaven und am 5. Juni 2008, 19:30 Uhr, im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 in Bremen

    Wie eine lange Naht durchziehen die mittelozeanischen Rücken alle Weltmeere. Die Naht ist jedoch aufgeplatzt, die Erdplatten wandern zu beiden Seiten auseinander. Flüssiges Magma steigt auf, füllt die Lücke und lässt, begleitet von Erdbeben und Vulkanausbrüchen, neue ozeanische Erdkrusten entstehen. Die Kontinente driften auf diese Weise mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Zentimetern pro Jahr auseinander. Im Arktischen Ozean bewegen sich Nordamerika und Eurasien jedoch sehr viel langsamer auseinander, weshalb man den Rücken lange Zeit für nicht-vulkanisch hielt. Im Jahr 1999 weist ein ungewöhnlich langer und starker Erdbebenschwarm auf eine unterseeische Eruption hin.

    Vera Schlindwein berichtet in ihrem Vortrag darüber, wie sie Erdbeben im Arktischen Ozean untersucht. Im Gegensatz zu landgestützten Messstationen muss sie sehr viel mehr Aufwand betreiben: Sie braucht nicht nur warme Kleidung, ein Eisbrecher und ein Helikopter müssen auch mit von der Partie sein.

    Der Vortrag in Bremerhaven findet im Rahmen der Kooperation "Pier der Wissenschaft" statt. Der Eintritt für beide Vorträge ist frei.

    Bremerhaven, den 28. Mai 2008
    Bitte senden Sie uns bei Veröffentlichung einen Beleg.

    Hinweise für Redaktionen: Bitte weisen Sie im Rahmen der Veranstaltungsankündigungen Ihres Mediums auf diesen Vortrag hin. Wir freuen uns, wenn Sie im Vorfeld über den Vortrag berichten - gerne vermitteln wir Ihnen ein Gespräch mit dem Vortragenden und stellen Ihnen Bildmaterial zur Verfügung.

    Ihre Ansprechpartnerin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Alfred-Wegener-Instituts ist Dr. Susanne Diederich (Tel. 0471/4831-1376, E-Mail: medien@awi.de).

    Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der fünfzehn Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

    Das Alfred-Wegener-Institut gehört zur Pier der Wissenschaft in Bremerhaven. Die Pier der Wissenschaft ist das Markenzeichen eines Netzwerkes, das als Forum zur Entwicklung von Kooperationsprojekten im Dialog mit Wirtschaft, Kultur und der breiten Öffentlichkeit dient. Die Pier wird getragen von der Hochschule Bremerhaven, dem Alfred-Wegener-Institut, dem Historischen Museum Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, dem Zoo am Meer, dem Designlabor, der Phänomenta, dem Deutschen Auswandererhaus und dem Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven. Unterstützt wird das Netzwerk vom Magistrat Bremerhaven, dem Stadttheater Bremerhaven, dem Lehrerfortbildungsinstitut und der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung.


    Weitere Informationen:

    http://www.awi.de
    http://www.pierderwissenschaft.de


    Bilder

    Vera Schlindwein wird mit dem Helikopter zur Erdbebenmessung auf eine Eisscholle gebracht.
    Vera Schlindwein wird mit dem Helikopter zur Erdbebenmessung auf eine Eisscholle gebracht.
    Quelle: Foto: Geir Akse / Alfred-Wegener-Institut

    Dr. Vera Schlindwein
    Dr. Vera Schlindwein
    Quelle: Foto: Julia Linder / Alfred-Wegener-Institut


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften, Mathematik, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Vera Schlindwein wird mit dem Helikopter zur Erdbebenmessung auf eine Eisscholle gebracht.


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    Dr. Vera Schlindwein


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