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28.05.2008 17:42

Schwächen in Mathe: FH und Schulen arbeiten zusammen

Jürgen Andrae Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Dortmund

    Was in Schulen gelehrt und was von Hochschulen gefordert wird, driftet oft auseinander. Das gilt vor allem für die wichtigen Grundlagenfächer Mathematik und Physik. Eine neue Zusammenarbeit zwischen der Fachochschule und weiterführenden Schulen im Großraum Dortmund soll da in Zukunft Abhilfe schaffen

    In einem Symposium stellte jetzt die Fachhochschule Dortmund einen konkreten Maßnahmenkatalog zum Ausgleich fehlender Mathematik- und Physikkenntnisse in Vorbereitung auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium vor. Zum Symposium kamen rund 50 Schulleiter, Mathematik- und Physik- sowie Beratungslehrer und weiterführender Schulen im Großraum Dortmund. Große Zustimmung fand das neuartige Qualifizierungsprogramm Zusammenarbeit, das von Prof. Schwick, Prorektor für Lehre, Studium, Studienreform Evaluation und Weiterbildung der FH Dortmund, vorgestellt wurde. Als erste Partnerschule hat das Dortmunder Heinrich-Heine-Gymnasium zugesagt, in Kooperation mit der FH Dortmund ab Herbst 2008 Vorbereitungskurse in Mathematik und Physik anzubieten. Weitere Partner stehen in den Startlöchern.

    Ob im Maschinenbau, in der Informatik, der Informations- und Elektrotechnik oder der Betriebswirtschaft, mathematische Grundlagenkenntnisse und/oder Basiswissen in der Physik sind wichtige Voraussetzung für unterschiedliche Studiengänge. Doch bereiten die Eingangsanforderungen vielen Studienanfängern große Schwierigkeiten. Eine Folge davon sind sinkende Studienanfängerzahlen in den Fächern, die naturwissenschaftliches Basiswissen voraussetzen. Auch innerhalb der Studienabbrecher in den ersten Semestern werden die vermeintlich zu hohen Anforderungen in Mathematik und/oder Physik von vielen als Grund angegeben.

    Dieser Situation begegnet die Fachhochschule Dortmund mit einem neuartigen integrativen Konzept, das die Passgenauigkeit der Mathematik- und Physikkenntnisse von Schülerinnen und Schülern beim Übergang von Schule zu Hochschule durch ergänzende Mathematik- und Physikangebote konkret fördern will. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen zielt darauf, den Schwierigkeiten zu begegnen, die Schülerinnen und Schüler, aber auch Studierende mit den Anforderungen in Mathematik und/oder Physik haben. Schülerinnen und Schüler sollen dadurch wieder mehr Interesse an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entwickeln und Studierende in den ersten Semestern nach Bedarf zusätzlich qualifiziert werden.

    Die Maßnahmen werden nach den Sommerferien in den weiterführenden Schulen und der Fachhochschule Dortmund angeboten. Neben den Vorbereitungskursen in Mathematik und Physik in der Ferienzeit sind dies Informationsveranstaltungen für Schüler ab der 11. Klasse über den Ablauf eines Studiums. Dabei wird insbesondere auch auf die Anforderungen in den naturwissenschaftlichen Fächern eingegangen, um den Schülern die Scheu vor einem Ingenieurstudium zu nehmen. Studierende der Fachhochschule Dortmund können ab dem Wintersemester 2008/2009 Unterstützungskurse besuchen, um fehlende Kenntnisse in Mathematik und Physik auszugleichen und sie auf die Klausuren und Prüfungen intensiv vorzubereiten.

    Die Fachhochschule Dortmund ist mit 8000 Studierenden eine der größten in Nordrhein-Westfalen. Rund 5000 der Gesamtstudenten sind in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern Informations- und Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau sowie im Fachbereich Wirtschaft eingeschrieben.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Mathematik, Pädagogik / Bildung, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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