Seit Anfang Juni hat das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main einen neuen Direktor: Marc Rittberger (45) löst turnusmäßig Eckhard Klieme ab, der die Funktion vier Jahre lang wahrnahm.
Rittberger, Professor für Informationsmanagement an der Hochschule Darmstadt sowie Leiter der Bildungsinformation am DIPF, ist seit 2005 am Institut. Hier verbindet er - im Sinne des Leibniz-Motivs "theoria cum praxi" - seine Forschungsinteressen zum Information Retrieval und zur Informationsqualität mit der Entwicklung von Informationsangeboten im Bildungsbereich. Vor seinem Wechsel ans Institut war er Professor für Informationswissenschaft in Genf (Schweiz). Seinen ursprünglichen Studienabschluss erwarb er in Physik, absolvierte dann jedoch ein informationswissenschaftliches Aufbaustudium, worin er 1995 promovierte. Rittberger ist unter anderem Präsident des Hochschulverbandes Informationswissenschaft und Sprecher des Interdisziplinären Verbundes der Serviceeinrichtungen (IVS) der Leibniz Gemeinschaft.
Der Stiftungsrat, Aufsichtgremium des DIPF, war in seiner letzten Sitzung am 28. April dem Vorschlag des Vorstands gefolgt, Rittberger zum Direktor zu wählen. Zum Stellvertretenden Direktor des DIPF bestellte er Marcus Hasselhorn, der als Professor für Psychologie die Arbeitseinheit Bildung und Entwicklung am DIPF leitet. Bei der gestrigen Amtsübergabe äußerte Klieme sich zufrieden darüber, dass er den Führungsstab nun weiterreichen kann: "Ich bin sehr froh, dass mit Rittberger und Hasselhorn zwei Personen die Gesamtverantwortung für das Institut übernehmen, die die Qualität von Bildungsforschung und Bildungsinformation am DIPF auf hohem Niveau sichern werden".
Das DIPF gehört mit zurzeit 81 Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen für die Forschung zur Leibniz-Gemeinschaft. Leibniz-Institute stellen Infrastruktur für Wissenschaft und Forschung bereit und erbringen forschungsbasierte Dienstleistungen - Vermittlung, Beratung, Transfer - für Öffentlichkeit, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.
http://www.dipf.de/ueber_uns/ph_rittberger.htm und www.dipf.de.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Personalia
Deutsch

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