Unter diesem Motto präsentierte das Wissenschaftsforum Ruhr am 04. Juni 2008 die Forschungsinstitute der Metropole Ruhr einer breiten Öffentlichkeit. Auf den angebotenen Bustouren erlebten die 250 Teilnehmer des regionalen Informationstages, der durch die Stiftung Mercator und die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH unterstützt wurde, die Kompetenzen der facettenreichen Ruhrgebietsforschung live vor Ort.
Mit "Wissenschaft Ruhr on Tour" wurden die Kooperationen zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft aufgezeigt und vorhandene Innovationsnetzwerke der regionalen Akteure gestärkt. Im Fokus des regionalen Wissenschaftstages standen die Menschen des Ruhrgebiets. Als kreative Köpfe sind sie der Motor regionaler Entwicklung und Träger der zukunftsfähigen Wettbewerbsfähigkeit.
Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßte die Initiative: "Ich finde es eine hervorragende Idee, dass das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. mit der "Wissenschaft Ruhr on Tour" da ansetzt, wo Innovation beginnt - beim Dialog und Austausch zwischen den Partnern in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Öffentlichkeit."
Forschungseinrichtungen wie das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie, die Dortmunder DASA, das Gelsenkirchener Institut für Unterirdische Infrastruktur oder das Fraunhofer Forschungszentrum InHaus in Duisburg öffneten am 04.06.08 ihre Türen für die Besucher und ermöglichten einen Blick hinter die Kulissen. Die Themen der Bustouren im Ruhrgebiet boten dabei eine breite Vielfalt. Die Duisburger Tour zeigte, dass der Weg in die Zukunft Traditionen aufnimmt. Der Besuch der Duisburger Moschee war Anstoß für die Diskussion der interkulturellen Offenheit und Toleranz des Ruhrgebiets, in der die Weltreligionen zu Hause sind.
Welche Expertise die Region zum hochaktuellen Klimawandel zu bieten hat, machte die Essener Tour exemplarisch deutlich. Dabei wurde "Klimawandel" sowohl aus meteorologischer Sicht, als auch aus wirtschaftlicher und kultureller Sicht beleuchtet. Prof. Dr. Harald Welzer machte in seinem Statement deutlich, dass der Klimawandel die Gesellschaft vor neue Fragen der Sicherheit, Verantwortung und Gerechtigkeit stellt. Einblicke in die heutige Wissensgesellschaft gab die Tour Gelsenkirchen/Herten den Teilnehmern. Anhand neuer Technologien und innovativer Projekte am Beispiel Seniorenwirtschaft und Stadtentwicklung wurde aufgezeigt, wie der Strukturwandel erfolgreich gemeistert werden kann.
In Bochum haben unter dem Motto "Arbeit und Gesundheit" das Deutsche Bergbau-Museum, das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie und das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ihre Tore geöffnet, um die interessierte Öffentlichkeit mit ihren Forschungsthemen vertraut zu machen und den Wandel des Ruhrgebiets vom Kohle- und Stahlstandort zur Wissensregion exemplarisch darzustellen. "Mehr als Maloche - Wandel der Arbeit in Dortmund" war der Titel der Dortmunder Tour, die im Rahmen eines Entdeckungspfades in der DASA den Teilnehmern zeigte, welche Forschungskompetenzen die Stadt zu bieten hat und welche neuen Netzwerke entstanden sind, die Dortmunds Entwicklung zu einem führenden Technologie- und Wirtschaftsstandort voran bringen.
Den zentralen und verbindenden Teil der Veranstaltung bildete die gemeinsame Abschlussveranstaltung für alle 250 Teilnehmer auf der Essener Zeche Zollverein. Mit seiner Rede "Wissenschaft, Forschung, Innovation - Perspektiven für die Metropole Ruhr" betonte der stellvertretende Ministerpräsident und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Bedeutung innovativer Forschung im Ruhrgebiet und stellte die vorhandenen exzellenten Bausteine für die Wissensregion der Zukunft heraus.
Die Veranstaltung wurde gefördert von der Stiftung Mercator (http://www.stiftung-mercator.de) und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (http://business.metropoleruhr.de).
Ansprechpartnerin: Heike Wulfert 0201/7204-251, heike.wulfert@wissenschaftsforum-ruhr.de, http://www.wissenschaftsforum-ruhr.de.
Das Wissenschaftsforum Ruhr:
Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. versteht sich als Interessengemeinschaft insbesondere der außeruniversitären Forschungseinrichtungen und engagiert sich für die Stärkung der Wissenschaftskultur im Ruhrgebiet und für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Als Netzwerk mit bislang 35 Mitgliedern fördert das Wissenschaftsforum die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen im Ruhrgebiet und pflegt den Kontakt zu den Hochschulen und zu Partnern in Bildung, Kultur, Medien, Wirtschaft und Politik. Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. wird gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Essen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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