idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
06.06.2008 10:19

Erfahrungen mit großen thermischen Solaranlagen in Wohnheimen

Rüdiger Mack Stabsabteilung Kommunikation
Fachinformationszentrum Karlsruhe

    Studenten duschen solar

    Große Kollektoranlagen auf Gebäuden mit einer Vielzahl von Wärmeabnehmern (z. B. Wohnheime) und kontinuierlich hohem Wärmebedarf bieten ideale Voraussetzungen, um einen Teil dieses Bedarfs solar zu decken. Daher erhielten Studentenwohnheime in Chemnitz, Freiburg (Breisgau), Leipzig, Magdeburg und Zwickau jeweils eine Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung. Anschließend wurde der Betrieb der Anlagen über Jahre intensiv wissenschaftlich begleitet. Das neue BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08) stellt Anlagenkonzepte, Langzeiterfahrungen, wirtschaftliche Ergebnisse sowie Praxishinweise für die Auslegung vor.

    Die präsentierten Projekte gehören zum mittlerweile beendeten Förderkonzept "Solarthermie2000". Dieses sah vor, die Anlagen bewusst knapp zu dimensionieren, um die wirtschaftlichen Ergebnisse zu optimieren und jederzeit Abnahme für die Solarwärme zu haben. Daher lag bei den fünf Studentenwohnheimen der solare Deckungsanteil zwischen 15 und 23%. In der Praxis erfüllten oder unterschritten vier der Anlagen die kalkulierten solaren Nutzwärmekosten. Bis heute zeigt sich, dass die Anlagen auch nach teilweise mehr als zehnjähriger Betriebsdauer gut und weitgehend störungsfrei funktionieren. Derartige, rein auf solare Warmwasserversorgung ausgelegte Anlagen konnten mittlerweile zur Marktreife geführt werden.

    Nicht nur Studentenwohnheime, sondern auch Krankenhäuser und Altenheime sowie Mehrfamilienhäuser und Siedlungen bieten für große Solaranlagen gute Ausgangsbedingungen. Mittlerweile konzentriert sich die Energieforschung auf große Kombi-Anlagen, die neben der Warmwasserversorgung auch Heizwärme beisteuern. Derartige Anlagen bieten einen höheren solaren Deckungsanteil am Gesamtwärmebedarf und damit mehr CO2-Einsparung. Das BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 92379-0.

    Pressekontakt

    BINE Informationsdienst
    Uwe Milles
    Tel. 0228/9 23 79-26
    Fax 0228/9 23 79-29
    E-Mail presse@bine.info
    Kaiserstraße 185-197
    53113 Bonn
    http://www.bine.info

    Hinweis für Redaktionen

    Diesen Pressetext, eine PDF-Datei der Broschüre und eine druckfähige Grafik-Datei des Covers finden Sie unter http://www.bine.info in unserem Pressebereich. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

    BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für das Informationsmanagement und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Lösungen. Weitere Informationen unter http://www.fiz-karlsruhe.de


    Weitere Informationen:

    http://www.bine.info/templ_meta.php/presseforum/archiv_pressetexte/568/link=clic... - Pressedownloads zum BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08)
    http://www.bine.info - Homepage BINE Informationsdienst


    Bilder

    Cover des BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08)
    Cover des BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Biologie, Elektrotechnik, Energie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Cover des BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08)


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).