Ein internationaler Moses-Mendelssohn-Workshop findet am Donnerstag, 19. Juni 2008, an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) statt. Veranstalter sind das Leopold-Zunz-Center zur Erforschung des europäischen Judentums und das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der MLU. Mit dem Workshop soll eine regelmäßige Mendelssohn-Tagung in Halle vorbereitet werden.
Zum Workshop werden Wissenschaftler aus Deutschland, Italien, Frankreich, Israel und den USA erwartet. Präsentiert werden neueste Erkenntnisse aus der Moses-Mendelssohn-Forschung.
Moses Mendelssohn ist gleichermaßen prominenter Vertreter der deutschen wie der jüdischen Aufklärung. Die außergewöhnliche Aktualität seines Denkens, das zwischen Aufklärung, Religion und Politik angesiedelt ist, tritt in den letzten Jahren immer stärker hervor. "Im Zuge der Neu-Entdeckung von Mendelssohns multilingualem Werk wird das Fehlen eines internationalen Austauschforums zur Mendelssohn-Forschung zunehmend spürbar", so die Veranstalter.
Der Workshop versteht sich daher als Pilot-Projekt zur Vorbereitung einer regelmäßigen internationalen Konferenz, welche die interdisziplinäre Kommunikation der sehr heterogenen wissenschaftlichen Mendelssohn-Rezeption in Philosophie, Jüdischen Studien, Geschichte sowie Kultur- und Literaturwissenschaften befördern soll.
Veranstaltungsort:
Franckesche Stiftungen, IZEA
Haus 54
Christian-Thomasius-Zimmer
Franckeplatz 1
06110 Halle
Ansprechpartnerin:
Grit Schorch
Leopold-Zunz-Center zur Erforschung des europäischen Judentums
Tel.: 0345 55 24061
E-Mail: grit.schorch@judaistik.uni-halle.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Philosophie / Ethik, Religion
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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