Internationale Spitzenforscher hautnah erleben, aktuelle Trends mit Wissenschaftlern diskutieren können und einen Nobelpreisträger im persönlichen Gespräch kennenlernen - diese faszinierenden und prägenden Erlebnisse können Initialzündung für die eigene Wissenschaftlerkarriere sein. Eine Gruppe von SchülerInnen des Gymnasiums-Corveystraße und BiologiestudentInnen aus Hamburg erhält am 14. Juni die einmalige Chance hierfür.
Der Förderverein des Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie in Hamburg (http://www.hpi-hamburg.de) und die Veranstalter des Wilsede-Meetings laden am 14. Juni zum "Wilsede-Meeting für moderne Trends in der Leukämieforschung" ein. Hier erleben die Schüler und Studenten einen intensiven Einblick in topaktuelle Forschungsgebiete der medizinischen Grundlagenforschung. Carol Stocking vom Heinrich-Pette-Institut gehört zu den Organisatoren des internationalen Meetings im idyllischen Nationalpark Lüneburger Heide: "Das Wilsede-Meeting ist seit 35 Jahren ein entspannter Treffpunkt für stimulierende Diskussionen und wir freuen uns, diese besondere Atmosphäre mit Schülern und Studenten teilen zu können." "Das ist ein sensationelles Angebot, und meine Schüler sind schon sehr aufgeregt!", schwärmt Hans Fischer, Biologielehrer am Gymnasium-Corveystraße.
Nachmittags werden sie die Möglichkeit haben, die aktuellen Forschungsarbeiten dreier internationaler Wissenschaftler kennenzulernen; Leukämieforschung und Immuntherapie gegen Krebs sind die Schwerpunkte. Carol Stocking: "Uns ist der Dialog mit jungen Schülern und Wissenschaftlern von morgen wichtig und meine Kollegen haben sofort begeistert zugesagt." Das Highlight des Tages ist anschließend der Festvortrag des Nobelpreisträgers für Medizin (2001) Sir Timothy Hunt und ein Treffen mit ihm im kleinen Kreis. Tim Hunt erhielt 2001 zusammen mit Paul Nurse und Leland Hartwell den Nobelpreis für seine "Entdeckungen zur Kontrolle des Zellzyklus". Er genießt das Gespräch mit jungen Menschen und gibt ihnen gerne folgenden Rat: "Finde heraus, was Du gerne tust - was Dich interessiert - dann tu es! Wenn Du Wissenschaftler werden möchtest, brauchst Du vor allem viel Neugier und viel Spaß daran, Dinge herauszufinden. Es ist keine gewöhnliche Karriere und manchmal sehr hart, aber es lohnt sich."
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Das Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI) widmet sich der Erforschung der Biologie humaner Virusarten, der Pathogenese von Viruserkrankungen, der Abwehrreaktion des Organismus und damit zusammenhängender Probleme. Ziel ist es, neue Ansatzpunkte für verbesserte Therapien und Diagnoseverfahren bei Viruserkrankungen und virus-assoziierten Tumorerkrankungen zu erkennen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HPI erforschen ein breites Spektrum an Viren, wie beispielsweise Hepatitis Viren (HPV, HCV), Herpesviren (HSV1, HSV2, EBV, KSHV), Leukämieviren (HTLV-1, MLV), Immundefizienzviren (HIV) und DNA Tumorviren (Adenoviren, SV 40). Dabei gewinnt die praktische Anwendung der Ergebnisse in Diagnostik und Therapie zunehmend an Bedeutung.
Das HPI ist als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts eine gemeinnützige und selbstständige Forschungseinrichtung, die der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) angehört.
http://www.wilsede-meeting-2008.com - Wilsede-Meeting Modern Trends in Human Leukemia XVII
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin, Pädagogik / Bildung
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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