idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.06.2008 10:15

HPI-Direktor übernimmt Beiratsvorsitz bei Forschungseinrichtung in Südafrika

Frieder Bechtel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

    Potsdam/Pretoria. Der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Prof. Christoph Meinel, ist zum Beiratsvorsitzenden der SAP Meraka Unit for Technology Development (UTD) gewählt worden. Träger dieser 2007 gebildeten südafrikanischen Forschungseinrichtung sind der Softwarekonzern SAP, dessen Mitgründer Hasso Plattner ist, und das Meraka-Institut für Informations- und Telekommunikations-Technologie in Pretoria. Dort arbeitet auch das einzige SAP-Forschungszentrum auf afrikanischem Boden.

    Dessen Leiter, Danie Kok, sagte: "Prof. Meinels Tätigkeit wird die Reputation der UTD auf internationaler Ebene verstärken". Ziel der UTD sei es, Wege dafür aufzuzeigen, wie mit Hilfe der Informationstechnologie die Entwicklung sehr kleiner Unternehmen gefördert werden könne. Nach Koks Worten wird die UTD dazu beitragen, dass vor Ort geeignetes Forschungspersonal vorhanden ist. Hier werde vor allem auf Studenten und Uni-Absolventen aus früher sozial benachteiligten Gruppen zurückgegriffen, die man fördere. "Die Erfahrung und das Ansehen von Prof. Meinel garantieren uns, die international verlangte wissenschaftliche Qualität unserer Arbeit zu sichern. Das macht uns attraktiv für fähige Forscher sowie für Partner aus Industrie und Wirtschaft", betonte Kok.
    Der neue Beiratsvorsitzende erklärte, sein Ziel sei es vor allem, die UTD mit anderen, ähnlichen Einrichtungen in Verbindung zu bringen. "Auch möchte ich den Blick für die notwendige Qualität der Forschung schärfen", sagte Meinel. Die Aufgabe des Beirates sei es, die UTD zu einem international angesehenen Institut zu machen, das in angemessenem Umfang auch externe Forschungsaufträge erhalten werde. Der HPI-Direktor, Lehrstuhlinhaber für Internet-Technologien und -Systeme, will die UTD dafür an dem Wissen seines Potsdamer Instituts teilhaben lassen.
    "Da die UTD auf die speziellen Gegebenheiten in Südafrika eingeht, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Ergebnisse auch in vergleichbaren Ländern angewendet werde können", unterstrich Meinel. Er verwies auf Länder wie zum Beispiel Brasilien, Indien und China, deren politischer wie wirtschaftlicher Einfluss in der globalisierten Welt ebenfalls stark zunehme. "Hier gilt es deshalb die Forschung auf die Fragestellung zu konzentrieren, wie Informationstechnologie zu Wachstum und Entwicklung führt. In diesem Sinne ist wissenschaftliche Forschung einer der wichtigsten Motoren sozialen und wirtschaftlichen Forschritts. Die UTD möchte ich einmal als einen solchen kräftigen Motor sehen", erklärte Meinel.

    Zu dem von ihm geleiteten UTD-Beirat gehören noch folgende Mitglieder:
    Prof. Lutz Heuser, Vice President SAP Research, Chief Development Architect SAP AG
    Dr. Phil Mjwara, National Department of Science and Technology, South Africa
    Prof. José Luis Encamaçao, Head of INI-GraphicsNet
    Danie Kok, Director SAP Research CEC, Pretoria
    Dr. Joachim Schaper, Vice President America, SAP Research
    Claas Keuhnemann, Managing Director SAP South Africa
    Johann Eksteen, Manager Technology Research Programme, Council for Scientific and Industrial Research, South Africa

    Weitere Informationen im Internet auch unter
    www.sap.com/about/company/research/pdf/SAP_Research_Report_2006.pdf
    www.meraka.org.za
    www.csir.co.za


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).