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13.06.2008 16:57

Orte und ihre Bedeutungen

Dr. Michael Schwarz Pressestelle
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Hochkarätig und interdisziplinär besetztes Symposium des Wissenschaftlich-Theologischen Seminars in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg vom 20. bis 21. Juni - Thema: "Die Darstellung von Orten. Von der Antike bis in die Moderne"

    Wer an Heidelberg denkt, dem kommt recht bald das Stichwort Romantik in den Sinn. Das neblige London wiederum beschwört für viele sofort ein Kriminalroman-Szenario herauf. Und die Pyramiden in Ägypten oder die Steinreihen in der Bretagne werden nicht einfach nur als malerisch empfunden, sondern zugleich als geheimnisvoll und magisch. Viele Städte, aber auch ganze Landschaften sind mit einprägsamen Bildern und Bedeutungen in unserem Gedächtnis verankert. Objektiv oder auch neutral aber sind diese Zuschreibungen keineswegs.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen kommen in Heidelberg zusammen, um sich über dieses Thema inhaltlich und methodisch auszutauschen. Auf die Beine gestellt wurde das Symposion im Internationalen Wissenschaftsforum von den beiden Alttestamentlern PD Dr. Detlef Jericke und Prof. Dr. Jan Christian Gertz. Gemeinsam betreiben sie an der Ruprecht-Karls-Universität ein Forschungsprojekt zu den Ortsangaben des alttestamentlichen Buchs Deuteronomium (5. Mose). "In der alttestamentlichen Wissenschaft werden Fragen nach der Darstellungsabsicht von Ortsangaben bislang nur ansatzweise behandelt. Insbesondere fehlen hier methodische Kriterien", erklären die Veranstalter. Auf der Heidelberger Tagung, so hoffen sie, werden fächerübergreifende Standards erkennbar werden. Darüber hinaus soll der interdisziplinäre Dialog dem Forschungsprojekt der beiden Theologen neue Impulse verleihen.

    Thematisch wird bei dem Symposion ein breites Spektrum erfasst. Neben dem von den Veranstaltern vertretenen Fach der Alttestamentlichen Theologie reicht die Bandbreite von der Ägyptologie und der Altorientalistik über Fächer wie die Klassische Altertumswissenschaft, die Byzantinistik oder die Islamwissenschaft bis hin zur neueren deutschen Literatur und zu Fragen, die Geographen in den aufstrebenden Golfstaaten beschäftigen. Gleichzeitig soll zur Sprache kommen, welche methodischen Zugänge die einzelnen Disziplinen wählen, um der Frage der Darstellung von Orten nachzugehen.

    Journalisten sind als Zuhörer willkommen und wenden sich bitte vorab an PD Dr. Detlef Jericke. Einzelinterviews mit den Wissenschaftlern können auf Wunsch vereinbart werden.

    Kontakt:
    PD Dr. Detlef Jericke
    Wissenschaftlich-Theologisches Seminar
    der Universität Heidelberg
    Kisselgasse 1
    D-69117 Heidelberg
    Tel. 06221 543608
    detlef.jericke@wts.uni-heidelberg.de

    Dr. Ellen Peerenboom
    Geschäftsführerin
    Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg
    Hauptstraße 242, 69117 Heidelberg
    Tel. 06221 543690, Fax 165896
    iwh@uni-hd.de

    Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
    Dr. Michael Schwarz
    Pressesprecher der Universität Heidelberg
    Tel. 06221 542310, Fax 542317
    michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
    http://www.uni-heidelberg.de/presse

    Irene Thewalt
    Tel. 06221 542310, Fax 542317
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Philosophie / Ethik, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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