idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
25.06.2008 10:45

Mainz punktet beim Studierendenaustausch in Europa: Uni erhält Europäisches Qualitätssiegel

Petra Giegerich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Europäisches Qualitätssiegel "E-Quality 2007" wird bei der ERASMUS-Jahrestagung am 26. und 27. Juni in Bonn vergeben

    (Mainz, 25. Juni 2008, lei) Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist nicht nur deutscher Spitzenreiter beim ERASMUS-Studierendenaustausch in Europa, sondern kann sich nun auch mit einer Auszeichnung für die hohe Qualität im europäischen Studierenden- und Dozentenaustausch schmücken: Sie erhält zusammen mit sieben weiteren deutschen Hochschulen das Qualitätssiegel "E-Quality 2007" für ihre Leistungen im ERASMUS-Programm der Europäischen Union. Die Auszeichnung wird im Rahmen der ERASMUS-Jahrestagung vergeben, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) als Nationale Agentur für die EU-Hochschulzusammenarbeit vom 26. bis 27. Juni 2008 in Bonn veranstaltet.

    "Aus Mainz kommen die meisten deutschen Studierenden, die über das ERASMUS-Programm einen Teil ihres Studiums im europäischen Ausland absolvieren", erklärt Rainer Henkel-von Klaß, Leiter der Abteilung Internationales der Universität. "Für unsere besonderen Verdienste und Leistungen in diesem Bereich erhalten wir jetzt das Europäische Qualitätssiegel." Wie der DAAD im April mitgeteilt hat, konnten im Hochschuljahr 2006/07 insgesamt 23.884 Studierende aus Deutschland an eine europäische Partnerhochschule vermittelt werden. 280 deutsche Hochschulen hatten sich demnach mit zum Teil beträchtlichen Austauschzahlen an ERASMUS beteiligt. Die Universität Mainz belegte dabei mit 633 ERASMUS-Studierenden den 1. Platz, gefolgt von der Freien Universität Berlin (623) und der Humboldt Universität Berlin (591).

    Das ERASMUS-Programm ist seit über 20 Jahren eine der großen Erfolgsgeschichten der EU: Es ist der stärkste Motor für das Auslandsstudium deutscher Studierender und für Kurzzeitdozenturen deutscher Dozenten an europäischen Gasthochschulen. In der dritten Phase des ERASMUS-Programms, das seit 2007/2008 mit einem deutlich höheren Budget ausgestattet ist, werden zudem Auslandspraktika von Studierenden, die Mobilität von Hochschulpersonal und sogenannte Intensivprogramme wie beispielsweise Sommerschulen gefördert. Neu in ERASMUS ist schließlich die Möglichkeit, Lehraufenthalte von ausländischem Unternehmenspersonal an Hochschulen zu unterstützen. Seit 1987 wurden bereits über 1,7 Millionen Studierende und rund 170.000 Dozenten aus 31 europäischen Ländern gefördert.

    Mit rund 24.000 Studierenden im Hochschuljahr 2006/2007 ist Deutschland in dem Programm sehr gut vertreten. Die Zahlen der deutschen ERASMUS-Studierenden, die ins Ausland gehen, stagnieren jedoch erstmals seit Jahren. Ob diese Entwicklung möglicherweise im Zusammenhang mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen an deutschen Hochschulen steht, will die ERASMUS-Jahrestagung des DAAD unter dem Leitthema "ERASMUS und BOLOGNA - Mobilität ohne Ende oder das Ende der Mobilität?" nachgehen.

    Kontakt und Informationen:
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Abteilung Internationales
    Rainer Henkel-von Klaß, Leiter der Abteilung Internationales
    Tel. 06131 39-20038
    Fax 06131 39-27018
    E-Mail: aaa@verwaltung.uni-mainz.de
    Bjørn Malkmus-Hussein, ERASMUS-Hochschulkoordinator
    E-Mail: erasmus@verwaltung.uni-mainz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-mainz.de/international
    http://www.uni-mainz.de/erasmus
    http://eu.daad.de/eu/sokrates/veranstaltungen/veranstaltungskalender/07936.html


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).