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27.06.2008 15:38

Unterstützung für jordanische Universität

Detlef Bremkens Dez. 3 KIT Kommunikation, Innovation, Transfer
Hochschule Bochum

    Mechatronik nach dem Vorbild der Hochschule Bochum in Amman gefragt

    Besuch aus Jordanien hatte die Hochschule Bochum jetzt in der dritten Juniwoche: Prof. Dr. Hazem Kaylani, Dekan der School of Technological Sciences der German-Jordanian University GJU, nutzte einen Deutschlandaufenthalt, um die Labore und Einrichtungen der Hochschule im Ingenieurfach Mechatronik persönlich kennenzulernen und mit Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg zu sprechen. Die Hochschule Bochum unterstützt die GJU federführend beim Aufbau ihres Studiengangs Mechatronik.

    Die GJU wurde nach einem Memorandum of Understanding zwischen den Regierungen von Jordanien und Deutschland 2005 in Amman gegründet. Nach dem Muster deutscher Fachhochschulen soll im arabischen Raum ein anwendungsorientiertes Studienangebot realisiert werden. Ein wichtiges Element der Studiengänge ist die Integration deutscher Sprachkurse in das Curriculum, so dass die besten Studierenden in ihrem vierten Studienjahr nach Deutschland kommen können, um an einer Partnerhochschule ein Semester zu studieren und ein weiteres Semester lang Erfahrungen durch ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen zu sammeln.

    Im Wintersemester 2008/09 werden die ersten fünf Studenten aus Amman zum Mechatronik-Studium an die Hochschule Bochum kommen. Der Studiengang "Mechatronics Engineering" ist in Amman neben den Studiengängen "Plant Engineering and Management (Industrial Engineering)" sowie "Maintenance Engineering" am meisten nachgefragt.

    Intensive Gespräche führte Dr. Kaylani auch mit Professor Rainer Dudziak, der Vorsitzender des deutschen Fachbereichstages Mechatronik ist, und Prof. Rolf Biesenbach, dem Leiter des Mechatronik-Zentrums NRW an der Bochumer Hochschule. Prof. Biesenbach hatte die GJU im November 2005 besucht und dort Vorlesungen gehalten. Die Hochschule Bochum ist wesentlich an der Entwicklung des Curriculums Mechatronik beteiligt und unterstützt den Aufbau der GJU-Labore. Weitere Partner für Mechatronik sind die Fachhochschule Brandenburg und die Hochschule Wismar.

    Prof. Kaylani sprach weitere Schritte zum Aufbau an: Die GJU sucht Lehrkräfte, die entweder als Vollzeit-Professor nach Amman kommen oder die ein bis zwei Semester dort unterrichten. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Hochschullehrer einen Blockkurs von vier bis sechs Wochen durchführen. Es wurde auch die Möglichkeit eines TEMPUS-Antrages an die EU besprochen, um weitere Ausbauschritte zu realisieren.

    Anschließend nahm Prof. Kaylani an der 16. Sitzung des Arbeitskreises "Mechatronik an Hochschulen" in der Hochschule Niederrhein in Krefeld teil. Hier kommen Hochschullehrer der Mechatronik aus ganz Deutschland zusammen, um den Erfahrungsaustausch untereinander und mit Vertretern der Industrie zu pflegen. Prof. Kaylani stellte dem Arbeitskreis die GJU vor.


    Weitere Informationen:

    http://www.gju.edu.jo - die Deutsch-Jordanische Universität in Amman
    http://gju.hs-magdeburg.de/ - deutsche Informationen zur GJU
    http://www.mechatronics-net.de - der Arbeitskreis "Mechatronik an Hochschulen"


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


    Unterstützung für die Mechatronik an der German-Jordanian University (v.l.n.r): Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg, Prof. Rolf Biesenbach, Prof. Hazem Kaylani, Hochschul-Vizepräsident Siegfried Engesser-Paris und Prof. Reiner Dudziak.


    Zum Download

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    Unterstützung für die Mechatronik an der German-Jordanian University: Prof. Hazem Kaylani (1. Reihe, 3.v.l.) und der Arbeitskreis "Mechatronik an Hochschulen".


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