Am 3. Juli 2008 unterzeichnete der Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, zwei Kooperationsvereinbarungen zur Gründung einer Schüler-Ingenieur-Akademie Brandenburg (SIA-Brandenburg). Das Projekt, das von der Brandenburger Landtagsabgeordneten Tina Fischer initiiert wurde, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, denen auf diesem Weg die Chance geboten wird, schon frühzeitig die Anforderungen an ein Ingenieurstudium sowie das Berufsbild und die Arbeit eines Ingenieurs kennenzulernen. Vier Gymnasien, zwei innovative mittelständische Unternehmen und die TFH Wildau haben sich dazu in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.
Ziel des Projektes, das zunächst die beiden Ingenieurdisziplinen Luftfahrttechnik und Telematik umfasst, ist die Vermittlung von technisch-naturwissenschaftlichem Wissen außerhalb des gymnasialen Bildungsplanes. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer vertiefende Einblicke in ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung der Schulung von Schlüsselqualifikationen.
Am Projekt SIA-Brandenburg "Luftfahrttechnik" beteiligen sich das Humboldt-Gymnasium Eichwalde, das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Königs Wusterhausen, das Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen und das Dienstleistungsunternehmen für die Triebwerks- und Gasturbinenindustrie AneCom AeroTest GmbH Wildau. Bis zu 20 Schüler der 12. Klassen, die ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen, werden sich ab September 2008 in ihrer Freizeit mit der Untersuchung so genannter Labyrinthdichtungen befassen, die in der Turbomaschinenindustrie zur Abdichtung zwischen drehenden und stehenden Teilen dienen. Wissenschaftliche Unterstützung erhalten sie durch ein TFH-Team um Prof. Dr. Wolfgang Rüther-Kindel, Studiengangsprecher Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik.
In der SIA-Brandenburg "Telematik" kooperiert das Fontane-Gymnasium Rangsdorf mit der Funkwerk Dabendorf GmbH. Bis zu zehn Schüler der 12. Klassen, die ebenfalls ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen, werden ab September 2008 auf Basis eines vorhandenen Bausatzes einen fahrbaren Roboter entwickeln, der mittels funkbasierter Datenübertragung in der Lage versetzt werden soll, telematische Funktionen und Aufgabenstellungen zu bewältigen, beispielsweise die autonome Fortbewegung im Raum, die automatische Standortbestimmung durch einen integrierten GPS-Empfänger oder die Übermittlung von Audio- und/oder Videodaten. Als wissenschaftliche Begleitung steht ihnen ein TFH-Team um Prof. Dr. Ralf Vandenhouten, Studiengangsprecher Telematik, zur Seite.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Verkehr / Transport
überregional
Forschungsprojekte, Studium und Lehre
Deutsch

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