idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Teilen: 
07.07.2008 13:08

DFG fördert Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder"

Marietta Fuhrmann-Koch Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    Das Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder. Polytheismus und Monotheismus in der Welt der Antike" wird seine erfolgreiche Arbeit an der Georg-August-Universität fortsetzen: Nach positiver Begutachtung hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Fördermittel in Höhe von 2,01 Millionen Euro für eine zweite Förderperiode von viereinhalb Jahren bewilligt, die zum 1. Juli 2008 begonnen hat. Das im Jahr 2004 eingerichtete Kolleg, dem 15 Doktoranden und zwei Postdoktoranden angehören, wird von der Theologischen Fakultät und der Philosophischen Fakultät getragen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.

    Pressemitteilung
    Göttingen, 7. Juli 2008 / Nr. 153/2008

    DFG fördert Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder"
    Für eine zweite Förderperiode erhält das Kolleg Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro

    (pug) Das Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder. Polytheismus und Monotheismus in der Welt der Antike" wird seine erfolgreiche Arbeit an der Georg-August-Universität fortsetzen: Nach positiver Begutachtung hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Fördermittel in Höhe von 2,01 Millionen Euro für eine zweite Förderperiode von viereinhalb Jahren bewilligt, die zum 1. Juli 2008 begonnen hat. Das im Jahr 2004 eingerichtete Kolleg, dem 15 Doktoranden und zwei Postdoktoranden angehören, wird von der Theologischen Fakultät und der Philosophischen Fakultät getragen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.

    Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms steht das spannungsreiche Verhältnis von Polytheismus und Monotheismus: Dabei geht es um die Auswirkungen der religiösen Systembildungen auf Weltbilder und Lebensentwürfe in der orientalischen und griechisch-römischen Antike. Anhand ausgewählter Fallbeispiele erforschen die Kollegiaten dabei die kultur- und geistesgeschichtlichen Wurzeln der drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. "Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zum tieferen Verständnis ihres gegenwärtigen Erscheinungsbildes. Wir wollen damit die aktuelle Debatte über die Rolle der Religion in der Moderne befördern", betont der Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. Hermann Spieckermann.

    Wie Prof. Spieckermann betont, hat das Graduiertenkolleg in Göttingen einen exzellenten Standort. "In der Philosophischen Fakultät und der Theologischen Fakultät sind alle die Fächer versammelt, deren Expertise zur Erforschung der orientalischen und klassischen Antike notwendig ist. Wir sind international gut aufgestellt. Regelmäßig sind renommierte Wissenschaftler aus aller Welt bei uns zu Gast." An der Arbeit des Kollegs sind Ägyptologie, Altorientalistik, Iranistik, Arabistik und Islamwissenschaft, die Klassischen Philologien sowie die Religionswissenschaft und die Evangelische Theologie mit mehreren Lehrstühlen beteiligt. Die Göttinger Forscher werden von Religionswissenschaftlern der Universität Erfurt unterstützt.

    Informationen im Internet können unter http://www.uni-goettingen.de/de/sh/55444.html abgerufen werden.

    Kontaktadresse:
    Prof. Dr. Hermann Spieckermann
    Georg-August-Universität Göttingen
    Theologische Fakultät
    Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen
    Telefon (0551) 39-7118, Fax (0551) 39-22228
    e-mail: hermann.spieckermann@theologie.uni-goettingen.de
    Internet: http://www.theologie.uni-goettingen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Religion
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).