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09.07.2008 13:10

HRK-Senat: Hochschulen setzen Erwartungen in den Bildungsgipfel

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    "Der von der Bundeskanzlerin angekündigte Bildungsgipfel im Oktober muss sich auch mit einigen brennenden Themen aus dem Hochschulbereich befassen." Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) heute in Berlin. "Es ist zunächst ein gutes politisches Signal, dass auf höchster Ebene das gesamte Bildungssystem diskutiert werden soll. Wir benötigen aber auch greifbare Ergebnisse, um die Ernsthaftigkeit der Bemühungen von Ländern und Bund zu erkennen."

    Aus Sicht der Hochschulen muss sich der Bildungsgipfel nicht nur - wie geplant - mit der Durchlässigkeit zwischen Hochschulen und beruflicher Bildung sowie der wissenschaftlichen Weiterbildung befassen. Zu beiden Themen hat die HRK gestern Stellung genommen und den Handlungsbedarf abgesteckt. Weitere Themen müssen die finanzielle Unterstützung des Bologna-Prozesses, die Senkung der Studienabbrecherzahlen und die Steigerung der Absolventenzahlen in den MINT-Fächern bilden. Ferner muss endlich ein befriedigendes Stipendiensystems realisiert werden.

    Alle diese Themen spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, die Entwicklungsmöglichkeiten des Individuums zu fördern und unser Wirtschafts- und Sozialsystem zu stärken. Wenn der Bildungsgipfel sich dieser zentralen Zukunftsaufgabe ernsthaft stellt und zu entsprechenden Ergebnissen kommt, wären wir ein gutes Stück voran gekommen.

    (Zu den Senatsthemen Durchlässigkeit und Wissenschaftliche Weiterbildung s. die gesonderten Pressemitteilungen)


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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