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09.07.2008 13:13

Einigung über künftiges Serviceangebot bei der Hochschulzulassung

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 8. Juli in Berlin die Einigung zwischen HRK und Ländern über das künftige Serviceangebot der geplanten "Stiftung für Hochschulzulassung" begrüßt. HRK und Länder hatten sich im Juni in der gemeinsamen Steuerungsgruppe "Servicestelle für Hochschulzulassung" auf die Entwicklung eines Serviceangebots verständigt, das den von der HRK formulierten Anforderungen eines dialogorientierten Verfahrens entspricht.

    Die Einigung umfasst auch den Auftrag an die ZVS als Vorläufereinrichtung der künftigen Stiftung, die Entwicklung und praktische Umsetzung des Modells unter der Verantwortung der Steuerungsgruppe "Servicestelle für Hochschulzulassung" so schnell wie möglich vorzubereiten. Dabei soll sie - soweit rechtlich und tatsächlich möglich - vorrangig das Know-how von uni-assist, der "Arbeits- und ServiceStelle für Internationale Studienbewerbungen", nutzen.

    "Nun kann es - endlich - losgehen", so die HRK-Präsidentin, zumal offensichtlich der Bund bereit sei, sich an den Entwicklungskosten zu beteiligen. "Vielleicht schaffen wir es, schon zum Wintersemester 2009/2010 mit einem Pilotversuch ein System starten, das die zum Teil chaotischen Zustände bei der Zulassung zu Fächern mit örtlichem NC beendet. Derzeit haben wir ja aufgrund der Mehrfachbewerbungen das Problem, dass angebotene Studienplätze zugunsten einer anderen Zusage nicht angenommen werden und ein aufwändiges Nachrückverfahren die rechtzeitige Vergabe nicht mehr ermöglicht."

    Um dorthin zu gelangen, ist die Teilnahme möglichst vieler Hochschulen an dem Serviceverfahren notwendig. HRK und Länder planen u.a. Hochschulregionalkonferenzen, in denen das Verfahren im Einzelnen vorgestellt werden soll, aber auch von den Hochschulen ihre Verfahrensanforderungen eingebracht werden können, um auch hier gute Ergebnisse zu erzielen.

    Die HRK kümmert sich gleichzeitig darum, ein verbessertes Studieninformationssystem aufzubauen und engagiert sich für geeignete Zulassungstests. Dies alles dient dem Ziel, dass die Bewerberinnen und Bewerber gut informiert den Studienplatz finden, der ihren Interessen und Fähigkeiten am besten entspricht.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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